"S(w)ingend in den Advent" in Frankenau

Längst kein Geheimtipp mehr

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Beim Finale sangen und spielten alle Ensembles gemeinsam „Stille Nacht“ und „Amazing Grace“.Fotos: Frank Seumer

Frankenau - S(w)ingend im Advent: "DNA", der Chor "Sounds of Viessmann" und das Gitarrenquartett Willi, Harry Nobbie und HaDe haben am Samstag mehr als 300 Besucher begeistert.

Längst kein Geheimtipp mehr, sondern ein Höhepunkt kurz vor Weihnachten für viele Fans aus dem Frankenberger Land ist das Konzert des Frankenauer Bläserensembles „Die neuen Alten“, kurz DNA, in der Kellerwaldhalle. Die 15 Musiker, ein Chor und ein Gitarrenquartett als Gäste ernteten stehende Ovationen und lieferten drei Zugaben.

Mit der Eurovisionsfanfare eröffneten die Bläser um ihren Dirigenten Rinaldo Blechschmidt das dreistündige Konzert. Mit dem englischen Weihnachtslied „Hark The Herald Angels Sing“ setzten sie gleich zu Beginn ein Zeichen für ihren schwungvollen Musikstil.

Zwei leuchtende Weihnachtsbäume vor der Bühne und wechselnd farbige Lichteffekte an den Hallenwänden von Jannek Süß verliehen der Musik eine besondere Wirkung. Klassisch und beschwingt präsentierten die Bläser „Macht hoch die Tür“ und die Filmmusik aus dem „Herr der Ringe“. Einer der Höhepunkte des Abends war die Soloauftritt von Lennart Gabriel am Xylophon zu „Erinnerungen an Zirkus Renz“ .

Ottfried Wanka begeisterte als Solist am Tenorhorn mit einem Gospelsong. Beim amerikanischen Weihnachtslied „Winterwonderland“ spielte Martin J. Fischer die Solo-Trompete. Beim Choral „Wache auf mein Herz“ nach der Pause brillierte Fabian Schultz an der Trompete. Mit Trillerpfeife statt Tuba interpretierten die Bläser das bekannte Lied „Jingle Bells“ im Samba-Rhythmus.

Zum Mitklatschen animierte die „Petersburger Schlittenfahrt“. Der Titel „Air“ von Johann Sebastian Bach untermalte eine Geschichte, vorgetragen vom Moderator Thomas Ries. Ein Höhepunkt folgte dem anderen, das Konzert bildete ein „Best of“ der vergangenen sechs Jahre. Ob „ Lord of the dance“ oder „Highland Cathedral“, die Zuhörer waren begeistert. An den Kesselpauken setzte Johannes Köhnke stimmungsvolle Akzente. Mit einem Weihnachtsliedermedley lud „DNA“ zum Mitsingen ein, bevor das Ensemble gemeinsam mit den Gastgruppen „Stille Nacht“ vortrugen.

Der Chor „Sounds of Viessmann“ unter der Regie von Dominic Zissel präsentierte sich ebenfalls schwungvoll und mit viel Freude am Gesang. „Heilige Nacht“ oder „In christ alone“ hießen die Titel, bei denen der Dirigent mit Sologesang und Flötenspiel begeisterte. Matthias Müller begleitete am Klavier. Zum Mitklatschen waren die Zuhörer beim afrikanischen Gospel Siyahamba aufgefordert.

Das Frankenberger Gitarrenquartett „Willi, Harry, Nobbi und HaDe“ interpretierte bekannte Coversongs in einem weihnachtlichen Zusammenhang. „Love ist all around“ oder „Nights in white satin“ sorgten für willkommenen Klangkontrast im Konzert. Mit „Mary’s boy child“ folgte ein klassischer Titel, mit zwei Rasseln im Rhythmus unterstützt.

Als Zugabe bedankten sich alle Mitwirkenden noch mit dem Titel „Amazing Grace“, dem die Bläser noch eine weitere Strophe im Techno-Stil folgen ließen. Ohne den bekannten Titel „Feliz Navidad“ kamen die Musiker nicht von der Bühne, dem so noch den Titel „Joy the world“ folgen ließen.

Von Frank Seumer

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