Umwelt-Pädagogikprogramm „Erlebnis Umwelt“ sensibilisiert Kita-Kinder

Uhu lässt sich streicheln

Das wird den Kindern im Gedächtnis bleiben: Einen Uhu streicheln. „Ben“, der handzahme Waldvogel, ließ die Prozedur geduldig über sich ergehen. Foto: Kiesant

Hatzfeld. Es war ein lehrreicher und spannender Nachmittag für die Kinder der Kita Hatzfeld. Das Kaufland-Umweltmobil mit dem Umweltpädagogikprogramm „Erlebnis Umwelt“ hatte, eingeladen, von der Kita-Leitung, auf dem Festplatz Station gemacht.

Albrecht Trenz verstand es, den Kindern Umweltthemen altersgerecht und spannend zu vermitteln. „Welches ist das stärkste Tier in unseren Wäldern?“, fragte er und zeigte auf dem Bildschirm die mikroskopische Großaufnahme des Beißwerkzeugs einer roten Waldameise. Ein Bär, ein Wildschwein, ein Hirsch – mutmaßten die Kinder und waren über die Lösung des Rätsels erstaunt.

Dass die winzige Ameise das 60fache ihres Gewichts tragen kann, hätten sie nicht gedacht. Trenz: „Stellt euch vor, ihr würdet etwa 60 eurer Kameraden auf den Schultern tragen.“

Das, worauf alle gespannt gewartet hatten, war der „Auftritt“ des Uhus Ben, eines etwa acht Jahre alten, handzahmen Vogels. Trenz informierte über die Lebensweise, die enorme Sehstärke und die lautlosen Flugfähigkeiten des stattlichen Tieres, bedingt durch besonders weiches Gefieder. Um das zu überprüfen, durften die Kinder den Uhu einmal streicheln. Trenz wies darauf hin, dass Ben ein absolut gesunder Vogel sei und immer überwacht werde. In freier Wildbahn gefundene Vögel, selbst Federn, dürfe man wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr auf keinen Fall berühren.

Langweilig wurde es nicht

Im zweiten Teil des Vortrags ging es um den Klimaschutz und den Umgang mit Energie. In einer kleinen Modellanlage waren verschiedene Objekte aufgebaut, die die Kinder selbst per Knopfdruck aktivieren konnten. Zum Beispiel konnte ein Zug Gang gesetzt oder die Rotoren einer Windkraftanlage in Bewegung gebracht werden.

-seitiges Begleitheft zum Kaufland-Umweltpädagogikprogramm, in dem sie zusammen mit Uhu Ben auf Entdeckungstour gehen können und zusätzlich zur Veranstaltung viele weitere Informationen erhalten.

Auf Trenz’ Frage, ob es den Kindern gefallen hätte oder ob es langweilig gewesen sei meinte ein Junge trocken: „Langweilig? Nee, für mich waren es fünf Minuten“. (xk)

Quelle: HNA

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