Landeskirche zeichnet Eva-Maria Jerrentrup mit Elisabeth-Medaille aus

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Jerrentrup: Mit ihrem Flötenkreis liefert sie einen besonders aparten Beitrag zur Kirchenmusik.

Frankenberg. Eva-Maria Jerrentrup erhält mit der Elisabeth-Medaille die höchste Auszeichnung der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck.

Wenn am Sonntag in der Frankenberger Liebfrauenkirche der neue Kirchenvorstand des evangelischen Gesamtverbandes Frankenberg vorgestellt wird, soll das jahrzehntelange Engagement einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin in Kirchengemeinde und Ökumene besonders gewürdigt werden

In der Tradition ihres Vaters Dr. Karl-Hans Wild übernahm sie bereits 1971 zum ersten Mal das Amt einer Kirchenvorsteherin und blieb seitdem dieser Aufgabe bis heute treu. "Ich kannte die Arbeit und habe den Vater abgelöst", hat sie einmal erzählt. Das biblische Gleichnis von den "anvertrauten Talenten" habe sie damals besonders angesprochen.

Seitdem hat sie ihre vielfältigen Talente in der kirchlichen Arbeit ihrer Heimatstadt Frankenberg mit großer Zuverlässigkeit, Sachkenntnis, "bescheiden, weise und bedacht" (Pfarrer Horst Schiffner) eingebracht: Sie wirkte mit bei der Planung und Gestaltung der Gottesdienste, inhaltlich durch Lesungen und Gebet, im Äußeren durch den Blumenschmuck auf dem Altar der Liebfrauenkirche, den sie Woche für Woche gestaltete.

Im Jahr 1975 gründete sie zusammen mit anderen Kirchenvorstandsmitgliedern den Gemeindebrief der Kirchengemeinde Frankenberg, begleitete die redaktionelle Ausgestaltung des Blattes und die Weiterleitung über etwa 100 Gemeindebrief-Austräger bis heute.

Die Kirchenmusik ist ein weiteres Tätigkeitsfeld: Seit 1961 ist Eva-Maria Jerrentrup Mitglied der Kantorei, singt selbst aktiv mit und leitet seit 1982 ehrenamtlich zwei Flötenkreise, "die seitdem unsere Gottesdienste immer wieder bereichern", so Pfarrer Christoph Holland-Letz.

Von Karl-Hermann Völker

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Quelle: HNA

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