Unterwegs nach Marburg

Landfrauen radeln mit Herren

Auf dem Weg nach Marburg machte die Radfahrgruppe aus Ernsthausen in Simsthausen einen Stopp: Georg-Herbert Röß, Herbert Finger, Margot Waßmuth, Gisela Ernst, Siegfried Schneider, Ingrid Engel, Else Finger und Gisela Grautstück (von links).Foto: Gisela Schneider

Burgwald-Ernsthausen - Wenn zu wenig Landfrauen auf dem Rad nach Marburg wollen, müssen Lösungen her: Die Ernsthäuserinnen radelten schließlich mit Männern in die Universitätsstadt.

Geschlechterübergreifende Kreativität haben die Ernsthäuser Landfrauen bewiesen: Zu ihrer geplanten Radtour nach Marburg hatten sich zu wenig Damen angemeldet. Also fragen die Frauen kurzerhand die Männer - und schon war due Gruppe voll genug.

Neun Radler trafen sich so am Dorfgemeinschaftshaus und fuhren anschließend über den Lahn-Eder-Radweg Richtung Marburg. Das Wetter war schön,:nicht zu kalt und nicht zu warm. Die Sonne schien. Das Gras der Wiesen duftete und der Geruch vom geernteten Getreide lag in der Luft.

Nach zwei Stunden gemütlichen Fahrens mit mehreren Stopps kam die Gruppe in Marburg an. Zwischenzeitlich war noch ein weiterer männlicher Radfahrer zur Gruppe gestoßen - gemeinsam suchten sich die Ernsthäuser am Lahnufer ein gemütliches Plätzchen rum Rasten. Zum Nachtisch gab es für jeden ein großes Eis. Danach fuhren sieben Radfahrer mit dem Zug zurück nach Münchhausen und kehrten dort zum Kaffeetrinken ein. Drei Radler zogen die Rückfahrt mit dem Fahrrad vor und trafen erschöpft, aber glücklich in jenem Café ein, in dem die übrigen Marburg-Touristen bereits warteten

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