Landkreis will Löhlbacher Schule an Gemeinde verkaufen: Gebäude kostet 90 000 Euro

Löhlbach. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg will die Gebäude der ehemaligen Löhlbacher Schule für 90 000 Euro an die Gemeinde Haina verkaufen. Das hat die Betriebskommission Gebäudemanagement in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.

Damit ist die Umgestaltung der beiden Gebäude für Geschäfte und Betreutes Wohnen wieder ein Stück näher gerückt, freut sich Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus.

Wie berichtet, hatte die Hainaer Gemeindevertretung Ende September einen Grundsatzbeschluss gefasst, dass die Gemeinde den Gebäudekomplex erwerben und Umbauarbeiten in Auftrag geben soll, damit dort ein Tegut-Lebensmittelmarkt, eine Filiale der Kreissparkasse und eine Bäckerei einziehen können. Im ersten Stock der beiden Gebäude sollen Appartements für Betreutes Wohnen geschaffen werden.

Die geschätzten Investitionskosten von rund einer Million Euro, in denen auch der Kaufpreis enthalten ist, will der Bürgermeister in den Entwurf des Haushaltes 2011 einstellen. Der Etat soll am Donnerstag 25. November, der Gemeindevertretung vorgestellt werden.

Die Verabschiedung ist für die Parlamentssitzung am 16. Dezember geplant. Dann sollen den Gemeindevertretern auch die detaillierten Pläne für die künftige Nutzung der Schule und Verträge mit den neuen Nutzern zur Entscheidung vorliegen.

Die Vorbereitungen für das Einkaufs- und Wohnzentrum in der Löhlbacher Ortsmitte sind laut Backhaus weit gediehen. Auch zwei geeignete Bewerber aus der Großgemeinde für den künftigen Betrieb des Tegut-Marktes haben sich seinen Angaben nach bereits bei der Supermarktkette gemeldet. (mab)

Quelle: HNA

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