Der neu gestaltete Bereich steht vor der Einweihung – Kosten: 340 000 Euro

Landratsgarten fast fertig

Ort zum Verweilen: Der neu gestaltete Landratsgarten soll auch ein Ort zum Verweilen sein. Mit Frühlingsanfang soll er eingeweiht werden. Foto:  Camrath

Frankenberg. Das erste große öffentliche Projekt im Sanierungsprogramm „Bahnhofstraße“ steht vor dem Abschluss: Schon in wenigen Tagen, mit Beginn des kalendarischen Frühlings, soll der völlig neu gestaltete Landratsgarten eingeweiht werden. Dann kann der Garten auch von den Menschen und Besuchern der Stadt genutzt werden – beispielsweise über die drei Meter breite und mit Natursteinen gepflasterte Promenade. „Der neue Stadtplatz soll die Menschen zum Kommen und zur Rast einladen“, sagt Bürgermeister Christian Engelhardt. Früher war der Garten am Landratsamt für die Öffentlichkeit weitgehend verschlossen.

Bei der offiziellen Einweihung werden dann vielleicht auch schon die ersten Blumen dort blühen – beispielsweise Frühlingskrokusse oder Engelstränen-Narzissen. Das hängt aber noch von den Sonnenstrahlen der nächsten Tage ab. 10 000 Knollen und Blumenzwiebeln wurden im Rasen des neu gestalteten Landratsgartens eingepflanzt. Bürgermeister Engelhardt: „In unserer Familienstadt soll der neue Landratsgarten gerade Kindern und Familien neue Qualitäten bieten.“

Die Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen: Schon im vergangenen Herbst war die Mauer aus echtem Sandstein hin zu Bahnhofstraße/Uferstraße errichtet worden – immerhin über eine Länge von 90 Metern. Und auch 23 Zierkirschbäume waren gesetzt worden.

Auch die Mauern des ehemaligen Klosters St. Georgenberg wurden bereits ins rechte Licht gesetzt: Einbaustrahler im Boden erhellen das Areal, sorgen auch in der Dunkelheit für angenehmes Flair und laden zum Verweilen ein. Kosten: 340 000 Euro. Je ein Drittel davon zahlen Stadt, Land und Bund.

Mit der Neugestaltung des Landratsgartens ist die Sanierung der Bahnhofstraße aber noch lange nicht beendet. Noch ab diesem Sommer werden die Arbeiten im Bereich zwischen dem Kaufhaus Eitzenhöfer und dem Bahnhof weitergehen. Dort soll die Straße insbesondere schmaler und die Kreuzungen leistungsfähiger werden – auch durch die Verknüpfung der Ampelanlagen. An der Bahnhofstraße soll künftig auch der Fernradweg R 6 entlang geführt werden.

Für das Jahr 2012 ist dann die Neugestaltung des Abschnitts von der Kreuzung Bahnhofstraße/Uferstraße bis zum Beginn der Fußgängerzone vorgesehen. Unter anderem sollen dort die Bordsteine entfernt werden, die Straße soll aber weiter befahren werden können. (mjx)

Quelle: HNA

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