Landwirt hinterlässt stinkende Güllespur im Dorf

Röddenau. Ein Landwirt ist am späten Silvesternachmittag mit einem vollen Güllefass, dessen Schieber nicht verschlossen war, durch den Röddenau gefahren. Während der Fahrt floss eine unbestimmte Menge des Gülle-Wasser-Gemischs auf mehrere Straßen des Dorfes.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei fuhr der Landwirt gegen 16 Uhr von seinem Hof in der Battenberger Straße los und steuerte weiter über den Hohlen Graben und durch ein Wohngebiet in Richtung Feldgemarkung. Auf einer Gesamtlänge von etwa einem Kilometer verlor er dabei aus dem Anhänger den übel riechenden Mix, der auf die Fahrbahn floss. „Es war eine schöne stinkende Spur“, sagte ein Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de.

Der Polizei gegenüber gab der Landwirt später an, vor der Abfahrt wohl vergessen zu haben, den Schieber am Güllefass zu schließen. Auch während der Fahrt durch den Frankenberger Stadtteil will der Bauer nichts von der abfließenden Gülle gemerkt haben. Anwohner des betroffenen Wohngebietes In den Scheidgärten waren es schließlich, die die Polizei verständigten. Die Ordnungshüter forderten dann über die Rettungsleitstelle die Feuerwehr an.

Die Röddenauer Feuerwehr rückte aus und säuberte die betroffenen Straßen mit Wasser - vor allem in dem Wohngebiet. Nach Auskunft der Polizei war es nicht der erste Fall, in dem dieser Landwirt mit auslaufender Gülle für einen Feuerwehreinsatz sorgte.

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Quelle: HNA

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