Skoda-Autohaus in Bottendorf

Langer Winter verschiebt die Eröffnung

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Der Rohbau steht, jetzt geht es an den Innenausbau: Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß, Stefan Gölland von Skoda, der geschäftsführende Gesellschafter des Autohauses, Dominik Kuhlmann und Architekt Karsten Braune (von links) beim Richtfest.

Burgwald-Bottendorf - Wegen des langen Winters ist gestern erst Richtfest gewesen, obwohl das Skoda-Autohaus in Bottendorf diesen Monat schon eröffnet werden sollte. Dafür ist die Werkstatt bis zum neuen Eröffnungs-Termin im Herbst vielleicht schon Service-Vertragspartner von Audi und Volkswagen.

Als vorsichtigen Termin zur Eröffnung des Skoda-Autohauses und der angeschlossenen Werkstatt im interkommunalen Gewerbegebiet in Bottendorf nannte der Architekt Karsten Braune vorsichtig den Herbst. Der geschäftsführende Gesellschafter Dominik Kuhlmann hofft auf den September - und ist spürbar froh um jede Woche, die das Gebäude früher fertig gestellt werden kann.

Eigentlich sollten nach dem Spatenstich im vergangenen Herbst im Mai schon die ersten Autos in dem Verkaufsraum stehen. Der lange Winter hat den Planungen allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir hatten Heizungen im Keller stehen, damit der Beton schneller trocknet“, erklärte Kuhlmann beim Richtfest. Der Architekt berichtete, dass Bauarbeiter bei Minus zehn Grad Schalungselemente gestellt hätten. Der Innenausbau werde genauso spannend. „Ich vertraue auf eine termingerechte und qualitativ hochwertige Arbeit.“ Laut Braune sind fast alle beauftragten Firmen aus dem Umkreis.

Zur Eröffnung möchte Kuhlmann zunächst mit 15 Mitarbeitern starten. Alle Angestellten leben laut dem Gesellschafter in der Region. Zum Start möchte er nicht nur neue Autos der Marke Skoda im Ausstellungsraum zeigen, sondern in der angrenzenden Werkstatt auch den Service für Volkswagen und Audi anbieten. „Wir haben die Service-Verträge beantragt“, sagte Kuhlmann anlässlich des Richtfests. Seit das Autohaus Maurer in Frankenberg den Service-Vertrag für Audi abgegeben hat, gibt es im Altkreis keine Vertrags-Werkstatt mehr für diese Automarke.

Mit dem gestrigen Richtfest geht Skoda mit großen Schritten Richtung Eröffnung. Der Rohbau ist abgeschlossen, der Innenausbau kann beginnen. Zuvor wurden laut Braune schon tausende Kubikmeter Erde bewegt - und einige müssen noch folgen.

Bevor die Handwerker allerdings den Abschluss des Rohbaus feiern konnten, hielt Polier Uwe Schenk den Richtspruch. „Mit Beton und Stahl war hier zu richten“ - so erklärte er, warum der Polier diesmal den Spruch hält und das Schnapsglas zerbricht. Üblicherweise hält der Zimmermann den Richtspruch. Den gab es aber am Bau nicht, weil das Autohaus aus Beton, Stahl und Glas bestehen wird. Insgesamt sind es 1900 Quadratmeter Grundfläche - sowohl im Erdgeschoss, als auch im Keller. Dort können die Reifen für 1300 Autos eingelagert werden.

„Ich bin stolz, dass eines der ersten Skoda-Autohäuser, die nach diesem neuen Konzept gebaut werden, hier im interkommunalen Gewerbegebiet entsteht“, sagte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Er hoffe, dass das Autohaus weit über Frankenberg und Burgwald hinaus bekannt werde.

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