Rengershausen erhält zum dritten Mal das Prädikat "Luftkurort"

Langes Warten wird erneut belohnt

Die Luft ist gut in Rengershausen. Zum dritten Mal

- Gute Luft gibt es in Rengershausen - das hat ein Gutachter dem Frankenberger Stadtteil bescheinigt, der damit weiterhin das Prädikat "Luftkurort" tragen darf. Der Aufwand dafür ist groß: Vier Jahre hat die Prüfung gedauert, die die Stadt Frankenberg rund 16.000 Euro gekostet hat. Lohnt sich das eigentlich?

Für Bürgermeister Rüdiger Heß ist die Antwort klar: Ja, diese Investition lohnt sich - schließlich nehme Rengershausen eine große Bedeutung für den Fremdenverkehr ein, und zwar eine ganz andere als die Stadt Frankenberg. „In Frankenberg herrscht eher Tagestourismus, in Rengershausen bleiben die Gäste länger“, fasst der Rathauschef zusammen.

Das habe einen wirtschaftsfördernden Aspekt. Und tatsächlich wartet der kleine Stadtteil mit großen Zahlen auf: Pro Jahr übernachten dort zwischen 18.000 und 20.000 Erholungssuchende und Wintersportler, sagt Marion Backhaus, Geschäftsführerin des Heimat- und Verkehrsvereins. Unklar ist allerdings, ob das Prädikat „Luftkurort“ ein Entscheidungskriterium für diese Gäste ist. „Aber sie wissen es zu würdigen“, sagt Uwe Dornseif, Inhaber des Gasthofs „Nuhnetal“.

Zum ersten Mal erhielt Rengershausen das Prädikat „Luftkurort“ im Jahr 1986. Im Frühjahr nächsten Jahres rechnet Rengershausen mit der offiziellen Urkunde des Regierungspräsidiums.

Mehr lesen Sie in der Donnerstagausgabe der Frankenberger Zeitung.

Kommentare