Laufen ohne zu schnaufen: Tipps von Ärzten

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Geben wertvolle Tipps: (von links) Dr. Christopher Wihl und Dr. Ralf Engelhard raten allen Läufern, es langsam anzugehen und sich selbst nicht zu überschätzen.

Frankenberg. Laufen gehört derzeit zu den beliebtesten Sportarten der Deutschen. Das liegt sicher auch daran, dass es sich um eine sehr einfache Sportart handelt. Schuhe an, Tür auf, los geht’s. Doch wer wirkliche Trainingserfolge erzielen und lange Strecken bewältigen möchte, der sollte einiges berücksichtigen.

„Es stellt sich ja zunächst mal die Frage, ob man körperlich und geistig fit ist“, sagt Sportmediziner Ralf Engelhard. „Besonders bei älteren Menschen.“ Wer über vierzig sei und lange keinen Sport getrieben habe, dem rät er zum Gespräch mit einem Arzt. Ist der Kreislauf in Ordnung? könnte es Probleme mit dem Herzen geben? Das seien wichtige Fragen, die im Vorfeld geklärt werden müssten.

Sind alle Bedenken ausgeräumt, kann es los gehen. Wer jetzt aber einfach drauf los rennt, der macht so ziemlich alles falsch, was er nur falsch machen kann. „Die meisten Läufer überschätzen sich am Anfang selbst“, sagt Internist Christopher Wihl. Er ist selbst Läufer, kann also auch aus Erfahrung berichten. „Wichtig ist, dass man es langsam angeht. Es ist ein Irrglaube, dass man Ausdauer durch Schnelligkeit gewinnen könnte.“ Wie aber merkt man, ob das Tempo zu hoch ist? „Sie müssen sich beim Laufen wohl fühlen“, sagt Wihl. Eine Pulsuhr könne ebenfalls hilfreich sein.

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Quelle: HNA

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