Frankenberg

„Lebendige Altstadt“ zieht positives Fazit

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- Frankenberg (rou). Das 500-Jährige des Rathauses ist gefeiert, die Sanierung abgeschlossen, doch der Verein „Lebendige Altstadt“ ist deshalb noch längst nicht überflüssig. Das Kuratorium verständigte sich auf neue Projekte, derer sich Mitglieder und Unterstützer annehmen wollen.

Dem Kuratorium des Vereins „Lebendige Alstadt“ gehören Vertreter diverser Interessengruppen an: alteingesessene Frankenberger, mit der Geschichte der Stadt bewanderte Personen, Vertreter der Kirche sowie Kommunalpolitiker und Mitarbeiter der Stadt. In einer Sitzung bereiteten die Kuratoriumsmitglieder die für nächsten Montag, 18 Uhr, terminierte Mitgliederversammlung vor.

Dabei will der Vereinsvorsitzende Christian Engelhardt auch eine abschließende Bilanz zur Rathaussanierung ziehen. Insgesamt 210 000 Euro haben die Frankenberger für die Sanierung ihres Rathauses gespendet. Mit jeweils 25 000 Euro steuerten Klaus Scharf und Dr. Martin Viessmann die größten Einzelspenden bei, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen übernahm komplett die Sanierung des Treppenaufgangs, die 60 000 Euro kostete. Im Prinzip ist die Sanierung des Wahrzeichens abgeschlossen, erklärte Bürgermeister Engelhardt. Als letzte Arbeiten stehen die Montage von Scheinwerfern an, um das Rathaus künftig auch nachts ins rechte Licht zu rücken. Tagsüber erstrahlt das Gebäude seit Abschluss der Sanierung in kräftigem grauen und roten Glanz. Engelhardt verwies auf das vielfältige Engagement von Frankenbergern. Insbesondere hob er die AG „Veranstaltungen“ hervor, die durch eine Vielzahl an Veranstaltungen Geld für die Sanierung erwirtschaftete.

Eine vergleichbare AG soll in den nächsten Tagen für ein neues Aufgabenfeld innerhalb des Vereins „Lebendige Altstadt“ gegründet werden. Unter dem Vereinsdach sollen Spenden für die Sanierung der Frankenberger Liebfrauenkirche gesammelt werden.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 9. März

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