Lee Cosmas Ndeiy sang und tanzte mit Schulanfängern der Kindertagesstätte

Leckeres Essen aus Afrika

Halfen begeistert mit beim Zubereiten des afrikanischen Gerichts „Ugali und Wali“: Die Kinder der Tagesstätte in Battenfeld. Regie führten Erzieherin Sandra Schärer (rechts) und Pfarrer Lee Cosmas Ndeiy aus Tansania. Foto: Strieder

Battenfeld. Um Afrika ging es bei einem Projekt für die künftigen Schulanfänger in der evangelischen Kindertagesstätte in Battenfeld. Zu Gast war Lee Cosmas Ndeiy, der im Dekanat Biedenkopf zuständig ist für Fragen der Ökumene. Immer wieder besucht er Kindergärten, Schulen und Erwachsenengruppen.

Im ersten Teil des Projekts sang der schwarzafrikanische Pfarrer mit den Kindern. Schnell hatten die Kinder den Text des Liedes in der afrikanischen Sprache Kisuaheli gelernt: „Aliyeumba maua ni Mungu mbinguni“. Das heißt sinngemäß so viel wie „Gott Vater schuf die Blumen“. Sowohl in Kisuaheli als auch in deutscher Sprache sangen die Kinder und Lee Cosmas Ndeiy zusammen mit Erzieherin Sandra Schärer und Anne Buchsteiner von der „Schule am Goldberg“.

Die Strophen im weiteren Text berichteten davon, dass Gott nicht nur die Blumen, sondern auch die Sterne, Vögel, dich und mich und die ganze Welt geschaffen hat. Zusätzlich zum Singen hüpften, trampelten und tanzten die Kinder im Takt begeistert mit, während Lee Cosmas Ndeiy auf der Gitarre begleitete.

Im zweiten Teil wurde gekocht. Aus Tomaten, Zwiebeln, Reis, Bohnen, Hartweizengrieß und Kohl entstand ein leckeres Gericht aus Tansania: „Ugali und Wali“ nannte es Ndeiy. Die Kinder schnitten Tomaten, den Kohl und die Zwiebeln, dann kam alles in den Kochtopf und musste garen. Am Ende ließen sich die Kinder und die Erwachsenen das leckere Gericht gemeinsam schmecken.

Der Tag im Kindergarten war eingebettet in das Rahmenprojekt „Reise um die Welt“. Dieses Projekt der Zusammenarbeit von Schulen und Kindergärten ist Bestandteil des hessischen Bildungsplans. Vor einigen Wochen fand zu diesem Projekt eine Theaterveranstaltung für Grundschüler und Kindergartenkinder in der „Schule am Goldberg“ statt (HNA berichteten). (ed)

Quelle: HNA

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