Lehrer informierten sich über Ausbildungen in der Altenpflege

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Besuchten das Altenzentrum Auf der Burg: 15 Teilnehmer ließen sich von Pflegedienstleiterin Susanne Sakowski (vorne links) und Geschäftsführer Volker Czerwinski (vorne rechts) über Berufe im Bereich der Altenpflege informieren.

Frankenberg . Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft sieht Lehrer in der Pflicht, Schüler für ihre berufliche Zukunft zu beraten. „Wir veranstalten bis zu 60 kostenlose Fortbildungen im Jahr“, sagt Geschäftsführer Achim Schnyder. Lehrer können sich zudem Betriebe ansehen.

Bei den Betriebserkundungen können sich die Lehrkräfte über Ausbildungsberufen informieren. Im Altenzentrum Auf der Burg in Frankenberg haben 15 Interessierte an solch einer Veranstaltung teilgenommen.

Sie sind überwiegend, aber nicht nur, Lehrer an Schulen in der Region: Birgit Huft arbeitet beim Berufsförderungswerk für Handwerk und Industrie und betreut zum Beispiel Berufswahlbüros wie an der Burgwaldschule in Frankenberg. „Wir stellen auch Kontakte zu Ausbildungsbetrieben her“, erklärte Huft ihr Interesse.

Der Geschäftsführer des Altenzentrums Volker Czerwinski stellte das Berufsbild Altenpflege vor: „Ein Beruf in dem Bereich ist zukunftssicher“, sagte er. Er begründete dies mit dem demographischen Wandel. Gab es 2010 noch 187.000 Pflegebedürftige in Hessen, könnten es 2030 bis zu 240.000 sein.

Als Konsequenz erwarte man, dass der Bedarf an Pflegefachkräften im Landkreis von 2009 gerechnet bis 2020 um 11,3 Prozent steige. Czerwinski erwarte, dass sich auch neue Berufsmodelle entwickeln.

Von Nora Sonnabend

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Quelle: HNA

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