Parlament in Bromskirchen

Leitplanke schützt im Seibelsbach

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Bromskirchen-Seibelsbach - Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese und die Mitglieder des Bauausschusses haben am Dienstag den Ortsteil Seibelsbach besucht und mit Anwohnern Investitionen und Wünsche besprochen.

Zum Ortstermin in der Straße „Zum Seibelsbach“ an der Landesgrenze zu Nordhrein-Westfalen kam aus jedem Haus einer der Anwohner, um sich zu informieren und Anregungen zu geben. Seibelsbach ist der hessische Teil des Dorfs Diedenshausen, die Landesgrenze verläuft durch den Ort.

Eigentlich wollten Frese und die Abgeordneten des Ausschusses sich nur die Straße genauer ansehen. Die soll in den nächsten Wochen für 5900 Euro eine neue Asphaltdecke bekommen. Vor allem in der Hanglage ist der Straßenbelag aufgerissen und bricht zur Seite weg. Laut Frese ist einfache Lösung mit einer neuen, rund sechs Zentimeter dicken Asphaltschicht vorgesehen. Stützen unter der Straße, die die Fahrbahn stabilisieren, könne sich die Gemeinde nicht leisten: „Mit solchen Kanonen können wir nicht schießen.“

Die Anwohner sind damit einverstanden. Auch eine Abgrenzung in einer Kurve der gleichen Straße hat den Ausschuss beschäftigt: Dort stehen lediglich Holzgeländer, die die Straße vom Hang und dem direkt darunter stehenden Wohnhaus trennen. Die könnten ein rutschendes Auto nicht aufhalten, sagte Frese. „Wir dachten an eine Leitplanke. Aber die mag nicht jeder in der Ortslage“, erklärte der Bürgermeister den Anwohnern und den Ausschussmitgliedern. Die direkten Anlieger hingegen sind mit dem Bau einer Leitplanke einverstanden.

Dafür sind sie unzufrieden mit einer Ecke am unteren Ende der Straße. Dort hat ein Anwohner das Eckgrundstück gekauft, um sich ein Carport zu bauen. Vorher standen auf der Wiese Müllcontainer. Aufwändig haben die Männer aus Seibelsbach die Grenzen ausgemessen und das Privatland vom öffentlichen Grundstück getrennt. Dort sollen die Container stehen bleiben. „Allerdings wäre es schön, wenn die Fläche asphaltiert werden könnte“, sind sich die Seibelsbacher einig. Zwei Schächte müssten dabei außerdem ausgebessert werden. An dieser Stelle läuft der Seibelsbach verrohrt unter dem Grundstück entlang. Diese Lösung bedeutet allerdings Mehrkosten für die Gemeinde.

Frese zeigte sich damit einverstanden, wenn die Anwohner im Gegenzug bei den Containern eine Hecke pflanzen und sich um das Gewächs kümmern. „Dann bekommen wir eine schöne Ecke, in der die Container ein bisschen aus dem Blickfeld verschwinden.“ Die Seibelsbacher waren mit dieser Lösung einverstanden.

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