Liberale fordern Gespräche über Verlängerung der Sperrstunde

Frankenberg. Die Liberalen in Frankenberg wollen einen „runden Tisch“ – statt einer schnellen Entscheidung, die Sperrstunde in Frankenberg von 3 bis 6 Uhr zu verlängern.

An einem solchen runden Tisch müssten erst einmal Ursachen und Hintergründe offengelegt werden, die die Forderungen nach einer Ausweitung der Sperrstunde in Frankenberg begründen, meint die Frankenberger FDP in einer Pressemitteilung.

„Als Liberale stehen wir Verboten und starren Einschnitten prinzipiell skeptisch gegenüber“, schreibt der Frankenberger FDP-Vorsitzende Rainer Cramer. Als ein Einschnitt wäre auch eine vorgezogene Sperrstunde zu bewerten, meint der heimische FDP-Chef: „Wir befürchten, dass sich Kriminalität mit Einführung eines Feier-Stopps eher verlagern würde, anstatt aufzuhören. Daher fordern wir, die Ursachen und Auslöser zu beheben, statt Symptome zu bekämpfen.“

Dabei macht Cramer auch kein Hehl daraus, dass man in bestimmten Bereichen entstandene Randale entgegenwirken müsse: „Solche Randale belastet die Lebensqualität in der Familienstadt.“ Es müsse ein griffiges Präventionskonzept entwickelt und umgesetzt werden, so der FDP-Ortsvorsitzende. (mjx)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare