In der Gemündener Straße in Frankenberg steht ein Weihnachtshaus

Lichter locken Besucher

Alles im rechten Licht: Stefan Schmidt prüft täglich Leuchtdioden, Kontakte und Leitungen auf ihre Funktion.

Frankenberg. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt: Frei nach diesem vorweihnachtlichen Gedicht leuchtet in der Gemündener Straße in Frankenberg wieder das Weihnachtshaus der Familien Engelhardt und Schmidt.

Rund 22 000 Leuchtdioden sorgen seit Beginn der Adventszeit nicht nur in der Nachbarschaft für Aufsehen. In diesem Jahr bekam Stefan Schmidt, der gemeinsam mit Ehefrau, Tochter und Schwiegersohn mehr als sechs Wochen an dem beleuchteten Kunstwerk gearbeitet hat, sogar Besuch vom Fernsehen.

Der Hessische Rundfunk sendete in bewegten Bildern das, was auch zahlreiche Besucher in Frankenberg begeistert: leuchtende Figuren von Schneemännern, Sternen und Rentieren, die inmitten von Eis und Schnee für weihnachtliche Stimmung sorgen. „Es macht immer wieder Spaß zu beobachten, wie die Augen der Besucher glänzen“, sagt Stefan Schmidt.

Gemeinsam mit vielen Gästen wurde das erste Einschalten der Lichterketten gefeiert, mit Würstchen, Muffins und Glühwein. Den Erlös spenden die Familien Engelhardt und Schmidt gemeinnützigen Einrichtungen, in diesem Jahr der Kinder-Wünscheltruhe.

Dann macht sich der gelernte Elektriker Stefan Schmidt schon wieder an die Arbeit im heimischen Garten und an der Hausfassade: Leuchtmittel nachsehen und schauen, ob noch alles eingesteckt und vorhanden ist. In den Büschen, an der Dachrinne und rund um die Fenster.

Rund 300 Euro steckt Stefan Schmidt während der 40-tägigen Aktion an Stromgeld in das Projekt Weihnachtshaus. Die kleinen Lampen leuchten jedenTag von 16.30 bis 21 Uhr, am Wochenende sogar bis 22 Uhr.

„Das ist es uns wert“, sagt Stefan Schmidt und zeigt auf die Straße vor dem Haus, wo Autofahrer und Fußgänger Fotos schießen und sich gar nicht satt sehen können an dem „hellsten Haus nach Nikolaus“.

Von Detlef Ochse

Quelle: HNA

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