Kirchengemeinde bringt für Buntglasfenster 40.000 Euro auf

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Neun Glasbilder vereint in einem Feld: So wird die Passionsgeschichte Jesu nach Vorstellungen des Architekturbüros Berghöfer und der evangelischen Kirchengemeinde aus dem mittleren Chorfenster der Liebfrauenkirche auf den Besucher wirken.

Frankenberg. Die Restaurierung der zwölf wertvollen Buntglasfenster aus der mittelalterlichen Bauzeit der Frankenberger Liebfrauenkirche ist gesichert.

Das Gesamt-Finanzierungskonzept steht: Neben den reinen Sanierungs- und Konservierungskosten für die Glasmalereien in Höhe von 23.600 Euro fallen für 16.300 Euro Einbau-, Transport und Versicherungskosten an. Insgesamt sind daher rund 40.000 Euro aufzubringen.

„Dank der großen Spendenbereitschaft vieler Gemeindeglieder können wir diese Maßnahme jetzt in Auftrag geben“, erklärte Christoph Holland-Letz, geschäftsführender Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Frankenberg auf HNA-Anfrage. „Und wir sind stolz darauf, dass dies allein mit Geldern aus Frankenberg möglich ist.“ Erst am Ostermontag hatte ein Benefizkonzert des Frankenberger Rotary-Clubs für die Fenstersanierung stattgefunden.

Im Zuge der großen Sandstein- und Fenstersanierung des über 700 Jahre alten Kirchengebäudes war eine Restaurierung der zwölf wertvollen Farbfenster nicht vorgesehen. Erst beim Ausbau der Chorfenster zeigte sich aus nächster Nähe, wie dringend notwendig die Sanierung der schadhaften Glasmalereien ist, zumal sie ohnehin abmontiert werden mussten. Die Glasrestauratorin Ronja Lammers (Marsberg) legte ein erstes Sanierungskonzept vor.

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Quelle: HNA

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