Offenes Singen in Frankenau

Liederabend mit Schwung und Liebe

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Beim offenen Singen in der Frankenauer Kirche waren auch die Gäste des Partnerkirchenkreises Borwa I zu Gast. Bei einem einfachen Gospel gingen sie völlig in der Musik auf. Auch die deutschen Konzertbesucher tanzten mit. Fotos: Patricia Kutsch

Frankenau - Gefühlvoll, multikulturell und hin und wieder richtig schwungvoll war das offene Singen in der Frankenauer Kirche. Mit einer gehörigen Portion Humor untermalte Pfarrer Harald Wahl den musikalischen Abend.

Vom heimatlichen Stück „Hessenland, du bist mein Heimatland“ bis hin zu dem bekannten Gospelsong „Hallelujah“ zeigte sich beim offenen Singen in der Frankenauer Kirche eine breite Palette an bekannter Chorliteratur. Mehrere Musikgruppen trugen zur bunten Gestaltung des Abends bei, erhielten viel Applaus von den rund 100 Zuhörern und ließen ihr Publikum immer wieder mitsingen.

„Wer nicht liebt kann auch nicht leben“, wissen die Sänger aus Altenlotheim und besangen diese Liebe im Klassiker „die Rose“ mit weichen Stimmen. Kurz danach brachten sie Pepp in die Kirche: Zusammen mit dem Publikum sangen sie „Heaven is a wonderful place“. Dazu gab es zunächst einige Trockenübungen, damit der Text auch perfekt sitzt. Schließlich kamen noch Rhythmus und Melodie dazu und die Kirche war erfüllt von den volltönenden Stimmen. Und weil es so gut war, sangen alle gemeinsam das Stück noch einmal auf Deutsch.

Bei dem offenen Singen hatte jeder Chor zwei Lieder im Gepäck: Eins trugen sie dem Publikum vor, beim zweiten musste das Publikum einstimmen. Der Kirchenchor trug einen Lobpreis vor. Mit dem Publikum sang er den Kanon „Lobe den Herrn meine Seele“. Musikalische Beiträge lieferten auch Glissando, der Posaunenchor und die Akkordeongruppe aus Altenlotheim.

Mit einem kleinen Tanzkurs brachte Pfarrer Wahl die Konzertgäste selbst zum Tanzen: Einen Schritt nach recht, einen nach links und im Takt klatschen. Als das saß, brachte er dem Publikum einen einfachen Gospel bei, in dem die Gäste aus dem Partnerkirchenkreis Borwa sichtlich aufgingen. Altenlotheims neuen Pfarrer Matthias Müller stellte Wahl mit vielen Witzen gespickt vor: Er schenkte ihm einen Schutzengel, einen transportablen Altar und eine „Stracke“ - und ließ ihn direkt vor dem Altar mittanzen.

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