Literarischer Frühling: Mehr auswärtige Gäste haben Karten bestellt

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Sie organisieren den Literarischen Frühling: (von links) Gerhard Pohl (Hotel Die Sonne Frankenberg), Christiane Kohl (Landhaus Bärenmühle bei Ellershausen) und Markus Heinze (Schloss Waldeck)

Waldeck-Frankenberg Vor dem Start des zweiten Literaturfestivals „Literarischer Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“ laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren:

In Waldeck, Frankenberg und im Lengeltal sind die drei Hotels, die das Literatur-Festival veranstalten, derzeit voll damit beschäftigt, die Örtlichkeiten für die Lesungen, Diskussionen und Workshops herzurichten. Start ist am kommenden Samstag.

Weit über den Landkreis Waldeck-Frankenberg hinaus findet das Literatur-Festival Zuspruch bei Kultur-Interessierten. So reisen vor allem aus dem Kasseler und Frankfurter Raum viele Gäste an, die sich im Vorhinein Karten gesichert haben. „Wir haben es diesmal noch stärker als im ersten Jahr geschafft, die Auswärtigen für das Festival zu interessieren“, erklärt Christiane Kohl (Landhaus Bärenmühle) für die Veranstalter.

Insgesamt wurden nach ihren Auskünften bislang weit über 1000 Tickets verkauft, gleichwohl sind für viele Veranstaltungen noch Karten zu haben. Das habe auch damit zu tun, dass die Hotels auf vielfältigen Wunsch weitere Termine für manche besonders beliebte Veranstaltung ins Programm genommen haben.

So gibt es für die Kutschfahrt durchs Lengeltal, bei der Texte von Heinrich Heine gelesen werden, jetzt noch einen dritten Termin am Sonntag, dem 24. März um 13 Uhr. Die Lesungen in der Salonkutsche übernimmt kurzfristig die Berliner Schauspielerin Katerina Poladjan, nachdem ihre Kollegin Helene Grass wegen einer Knie-Operation abgesagt hat.

Während der Kutschfahrt durchs Lengeltal wird sich Poladjan, die auf den Theaterbühnen in Hamburg und Berlin zu Hause ist, im passenden historischen Kostüm den Texten von Heine widmen. Überdies steht die Schauspielerin für eine Lesung aus ihrem kürzlich erschienenen Buch „In einer Nacht, woanders“ zur Verfügung - eine Spurensuche nach ihrer russischen Großmutter in Moskau.

Schirmherr Mario Adorf kann wegen eines unaufschiebbaren Drehtermins in der Türkei nicht kommen. „Er spielt den Meister Geppetto in einer Neuverfilmung von Pinocchio“, berichtet Christiane Kohl, „aber er ist im Geiste bei uns und sendet Grüße aus Istanbul“. (nh/mab)

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Quelle: HNA

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