Landrat Kubat sichert zu, den Grundschulstandort Haina dauerhaft zu erhalten

Löhlbacher Schüler kommen nach Haina

Löhlbach. Die Schüler, die jetzt noch die Grundschule in Löhlbach besuchen, werden ab August in Haina unterrichtet. Das sicherte Landrat Dr. Reinhard Kubat am Freitagvormittag Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus in einem persönlichen Gespräch zu.

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Hintergrund ist die Entscheidung des Staatlichen Schulamtes, zwölf Löhlbacher Eltern zu gestatten, ihre Kinder im Sommer in Frankenau einschulen dürfen. Damit reicht die Schülerzahl in Löhlbach nicht mehr für den Erhalt der Einrichtung aus. Am Donnerstag stand noch nicht fest, ob die verbleibenden Löhlbacher Schüler in Frankenau oder – wie von der Gemeinde Haina gewünscht – in Haina unterrichtet werden. Der Fachdienst Schulen beim Landkreis habe ermittelt, dass für das kommende Schuljahr aufgrund der aktuell vorliegenden Zahlen eine Beschulung der Löhlbacher Kinder in Haina möglich ist unter Berücksichtigung der Gestattungen nach Frankenau, hieß es am Mittag in einer Pressemitteilung des Landkreises.

Und auch eine weitere Zusage macht der Landkreis der Gemeinde: „ Wir wollen dem Wunsch nachkommen und Haina als dauerhaften Schulstandort ausbauen. Sollte sich dabei herausstellen, dass in Haina gebaut werden muss, so muss dies zeitnah entschieden werden“, sagte Fachdienstleiter Friedhelm Pfuhl. Die Schülerzahlen der Großgemeinde Haina lassen laut Pfuhl erkennen, dass der Schulstandort dauerhaft sicher ist. Für die Schüler in Löhlbach bedeute die aktuelle Planung, dass sie auch nach den Sommerferien zur Schule in Löhlbach gehen und dort in den Bus nach Haina steigen. „Jahrgangsübergreifender Unterricht mit all seinen Unabwägbarkeiten und pädagogischen Problemstellungen gehört dann der Vergangenheit an“, sagte der Landrat abschließend. (mab) Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

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