Löschen bei 50 Grad

Löschen bei 50 Grad: Michael Stehl geht als Feuerwehrmann in die Emirate

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Die Flagge hat er schon in der Hand: Michael Stehl fliegt in die Vereinigten Arabischen Emirate, um als Berufsfeuerwehrmann zu arbeiten. Er wird dort auch andere Feuerwehr-Kollegen schulen.

Gemünden. Noch hält er in Gemünden den Schlauch in der Hand: In ein paar Tagen wird Michael Stehl allerdings ganz woanders im Einsatz sein. Der 25-Jährige geht für unbestimmte Zeit in die Vereinigten Arabischen Emirate und wird dort Berufs-Feuerwehrmann.

Am Sonntag, 12. Januar, fliegt er in den Mittleren Osten, wo er in dem Emirat Fujairah an der Ostküste des Landes arbeiten wird. Europäer, vor allem Deutsche und Österreicher, sind in der Emiraten sehr beliebt, weil ihnen ein hervorragender Ruf als Brandschützer vorauseilt. „Es fällt mir natürlich nicht leicht, alles hinter mir zu lassen“, sagt der 25-jährige Feuerwehrmann. Er denkt in diesem Moment vor allem an seine Familie und Freunde, die in Gemünden bleiben werden, während er sich einer neuen Herausforderung stellt.

Michael Stehl geht als „Assistant Supervisor“ in die Vereinigten Arabischen Emirate. „Für mich war es immer der Traumberuf, Feuerwehrmann zu sein“, berichtet der Gemündener, der aber nie damit gerechnet hatte, dass es ihn einmal als Berufsfeuerwehrmann in den Mittleren Osten verschlägt – und das auch noch unter bestem Voraussetzungen, um vielleicht sogar länger in den Emiraten zu bleiben. Stehl war bereits zu Besuch in den Emiraten und hat dort festgestellt, dass fast ausschließlich Englisch gesprochen wird. „Ich habe daher keine Angst, dass ich dort nicht zurechtkomme“, sagt der Gemündener. Dass es dort auch oft etwas ruhiger zugeht, hat er ebenfalls gemerkt. „Das ist aber auch verständlich. Denn in den Emiraten wird es im Sommer auch schon mal 50 Grad heiß.“ (dau)

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Quelle: HNA

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