Kreisparteitag der Waldeck-Frankenberger Christdemokraten

Lutz Klein bleibt Vorsitzender der Kreis-CDU

+
Die neue Führung der CDU in Waldeck-Frankenberg: (vorne) Vorsitzender Lutz Klein (2. von links) mit seinen Stellvertretern Thomas Viesehon, Armin Schwarz und Claudia Ravensburg; es fehlt Daniela Engelhardt. Dahinter die weiteren Vorstandsmitglieder mit Ehrengästen.

Waldeck-Frankenberg. Lutz Klein bleibt Vorsitzender der CDU in Waldeck-Frankenberg. Der frühere Regierungspräsident, der seit Juli 2009 kommissarisch an der Spitze des Kreisvorstandes stand, wurde auf dem Kreisparteitag am Samstag in Battenberg von 96,3 Prozent der Delegierten für zwei weitere Jahre gewählt.

Uwe Weiß aus Dodenau gehört dem Kreisvorstand zukünftig nicht mehr an. Der bisherige Stellvertreter des Vorsitzenden verlor sein Amt bei der Abstimmung an Thomas Viesehon aus Volkmarsen.

Die weiteren Stellvertreter Claudia Ravensburg (Bad Wildungen), Armin Schwarz (Bad Arolsen) und Daniela Engelhardt (Frankenberg) wurden wiedergewählt. Die Ehefrau des Frankenberger Bürgermeisters Christian Engelhardt hatte sich mit vier Stimmen Vorsprung gegen Uwe Weiß durchgesetzt. Schriftführer Thomas Müller (Frankenberg) hatte sein Amt bei der Wahl gegen Mitbewerberin Elke Zarges (Lichtenfels) verteidigt.

Zarges wurde schließlich eine von zwölf Beisitzern. Die größte Zustimmung der 165 Delegierten erhielt Schatzmeister Kilian Emde (Korbach). Lutz Klein erinnerte an „zwei turbulente Jahre“: „Erstmals seit Bestehen der CDU Waldeck-Frankenberg spricht nicht der gewählte Vorsitzende zu ihnen, sondern der kommissarische“, sagte Klein und erinnerte damit an den Rücktritt seines Vorgängers Dr. Christoph Butterweck.

Der Korbacher hatte das Amt am 24. Juli 2009 abgegeben, nachdem der von der CDU unterstützte Kandidat Klaus Friedrich die Landratswahl gegen Dr. Reinhard Kubat verloren hatte. „Ich möchte ihm trotz aller Kritik für sechs Jahre Arbeit an der Spitze danken“, sagte Klein über Butterweck. Im Landratswahlkampf seien Fehler gemacht worden, meinte Klein: „Wir haben nicht alle unseren Kandidaten unterstützt. Viele haben gedacht: CDU, FDP und Freie Wähler – das ist eine dicke Mehrheit. Aber das war eine Fehleinschätzung. Im Schlafwagen werden keine Wahlen gewonnen.“ (jpa)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Frankenberger und Waldecker Ausgabe der HNA.

Quelle: HNA

Kommentare