Hoffnung und Liebe in akustischer Form präsentiert

Uwe Maibaum spielt auf der Gemündener Oestreich-Orgel

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Auf der Oestreich-Orgel in der Gemündener Stadtkirche spielte Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum am Gründonnerstag. In Bottendorf war er am Karfreitag ebenfalls zu hören. Fotos: Gerlinde Himmelmann

Gemünden - Zum traditionellen Abendmahlgottesdienst versammelten sich die Gläubigen am Abend des Gründonnerstags in der Stadtkirche. An der Orgel war Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum zu hören.

„Sei gegrüßet, Jesu gütig“, ein Fastenlied aus dem 17. Jahrhundert, bildete die Grundlage für die Orgelpartita von Johann Sebastian Bach. Meisterlich gespielt von Uwe Maibaum, zogen sich die einzelnen musikalisch beeindruckend umgeformten Variationen durch den gesamten Gottesdienst.

An nur vier ausgewählten Orgeln in der Landeskirche ließ er die „Orgelpartita“ erklingen, so auch an der aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammenden Orgel der Stadtkirche. „Ich weiß, dass Sie sich ein Stück weit in diese Orgel verliebt haben“, freute sich der Gemündener Pfarrer Hermann Noll. Den Klang- und Facettenreichtum der 20 Register starken Oestreich-Orgel brachte Maibaum gekonnt und zur Freude der Besucher zum Klingen.

Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum war mit der Orgelpartita von Bach am Karfreitag auch in der Bottendorfer Martinskirche im Gottesdienst zu hören.

(Von Gerlinde Himmelmann)

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