Teenager aus Battenfeld mischten sich unter die 5000 Besucher des Jugendkirchentags

In Mainz wenig geschlafen

Kurze Pause in der Mainzer Christuskirche: Die 14- und 15-Jährigen aus der evangelischen Kirchengemeinde Battenfeld verbrachten mit ihrem Pfarrer Claus Becker (links) vier Tage auf dem Jugendkirchentag. Foto: Cyriax

Battenfeld/Mainz. 5000 Jugendliche haben am Wochenende den Jugendkirchentag in Mainz besucht, darunter 23 Teenager aus der evangelischen Kirchengemeinde Battenfeld. „Für unsere Jugendlichen ist das ein unvergessliches Erlebnis“, sagte Battenfelds Pfarrer Claus Becker.

Zum fünften Mal hatte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) den Kirchentag für Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren organisiert. An vier Tagen hat es in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz mehr als 200 Veranstaltungen gegeben, darunter Konzerte und Gottesdienste, Spiele und Bibelarbeiten. „Wir laufen viel herum und schauen, wo es gute Angebote gibt“, erzählte Jannis Randt aus Battenfeld, der zum ersten Mal einen Jugendkirchentag besucht hatte.

„Man kann viele neue Leute kennenlernen“, antwortete Anna Maria Born aus Osterfeld auf die Frage, was ihr am Jugendkirchentag besonders gut gefalle. Die Nächte allerdings seien kurz: „Wir haben höchstens eine Stunde geschlafen“, erzählte David Blaumer.

„Ja, der Jugendkirchentag ist anstrengend“, sagte Battenfelds Gemeindepfarrer Claus Becker, „aber es lohnt sich.“ Für die Konfirmanden und Jugendlichen seien die vier Tage in Mainz ein besonderes Erlebnis, das sie nachhaltig beeindrucke. Claus Becker ist Stammgast bei den Jugendkirchentagen, für die Großveranstaltung in Mainz fand er lobende Worte: „Diese Stadt ist einfach klasse“, sagte der Pfarrer. „Die Veranstalter haben sich sehr viel Mühe gegeben.“

Hierzu hatten Helfer aus dem evangelisch-lutherischen Dekanat Biedenkopf, zu dem die Kirchengemeinden im Oberen Edertal gehören, ihre Teil beigetragen: Dekanats-Jugendreferent Christian Reifert hat in Mainz den „Zentralen Ordnungsdienst“ geleitet. „Ich koordiniere die Einsätze von mehr als 130 Helfern“, erklärte Reifert.

Seit Bestehen des Jugendkirchentages ist er mit Funkgerät, Mobiltelefon und tragbarem Computer als Leiter des Ordnungsdienstes unterwegs. (nh/jun)

Von Sophie Cyriax

Quelle: HNA

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