Mann soll Kinder ausländerfeindlich beschimpft haben: Verfahren eingestellt

Frankenberger Land. Ohne Geld- oder Gefängnisstrafe endete am Montag ein Verfahren vor dem Amtsgericht für einen 50-Jährigen aus dem Frankenberger Land.

Dem Angeklagten war vorgeworfen worden, im Juli des vergangenen Jahres drei Kinder aus der Nachbarschaft ausländerfeindlich beschimpft und bedroht zu haben. Das Verfahren wurde vorläufig eingestellt.

Zur Auflage machte Richterin Andrea Hülshorst, dass sich der Angeklagte und der Vater der Kinder an die Konflikthilfe wenden und einen Täter-Opfer-Ausgleich erzielen müssen. Damit soll vor allem den Kindern geholfen werden, die dadurch keine Angst mehr haben müssten, auf der Straße zu spielen, sagte die Richterin. Außerdem muss der 50-Jährige in den kommenden sechs Monaten drei Termine bei der Sucht- und Drogenberatung vorweisen.

Der Angeklagte hatte die Tat zu Beginn der Verhandlung eingeräumt, jedoch erklärt, er sei zum Zeitpunkt des Geschehens betrunken gewesen.

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Quelle: HNA

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