Hintergründe der Tat sind noch unklar

Blutiges Drama: 55-Jähriger soll Ehefrau mit Küchenmesser erstochen haben

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Tötungsdelikt: Das Opfer, eine 39-Jährige Frau, wird abtransportiert. Mutmaßlicher Täter ist ihr Mann, der sich der Polizei gestellt hat.

Marburg. Blutiges Drama am Montagmorgen in Marburg: Ein 55-Jähriger soll seine 39 Jahre alte Frau erstochen haben. Nach der Tat stellte sich der Mann selbst. Kurz nach 6.30 Uhr ging der 55-Jährige zur Polizei.

Die Beamten haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft „keine berechtigten Zweifel“ daran, dass der 55-Jährige für den Tod seiner Ehefrau verantwortlich ist.

Polizeibeamte fanden – wie von dem Mann beschrieben – die leblose 39-Jährige und die Tatwaffe in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Biegenstraße, nahe den Kinos.

Notarzt und Rettungsdienst konnten für die Frau nichts mehr tun. Sie war tot. Begangen wurde die Bluttat nach Angaben der Polizei mit einem Küchenmesser.

Hintergründe unklar

Zu den Hintergründen und den näheren Tatumständen konnten Polizeisprecher Martin Ahlich und Staatsanwältin Kerstin Brinkmeier gestern noch nichts sagen. Der mutmaßliche Täter lässt sich durch einen Rechtsanwalt vertreten und machte gegenüber der Polizei keine weiteren Angaben.

Am frühen Nachmittag teilte Polizeisprecher Ahlich auf Nachfrage mit, dass die Kriminalpolizei wegen Mordes beziehungsweise Totschlags ermittele. Nach einer Vernehmung am Nachmittag erließ der zuständige Richter Haftbefehl.

Am frühen Morgen hatten Ermittler der Polizei und der Staatsanwaltschaft den Tatort untersucht. Das Aufgebot an Streifenwagen und Rettungsfahrzeugen erregte dabei viel Aufsehen in Innenstadt. Zahlreiche Passanten und Journalisten beobachteten die Geschehnisse in der Biegenstraße.

Gegen Mittag war die Spurensuche in der Wohnung von Täter und Opfer so weit abgeschlossen, dass die Leiche der 39-Jährigen zur weiteren Untersuchung ins Rechtsmedizinische Institut gebracht werden konnte. Dort sollen unter anderem der Todeszeitpunkt und die genaue Todesursache ermittelt werden. (jo/off)

Quelle: HNA

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