Rennertehausen

Marathomwanderung über 42 Kilometer

- Allendorf-Rennertehausen (ied). 19 ausdauernde und schnelle Wanderer nahmen an der traditionellen Marathonwanderung des Gebirgs- und Wandervereins Oberes Edertal und des Wander- und Heimatvereins Frankenau teil.

Vier Frauen und 15 Männer im Alter von 30 bis 70 Jahren absolvierten die Strecke. Turnusgemäß lag in diesem Jahr die Ausrichtung beim Wanderverein Oberes Edertal. Wanderführer waren Jürgen Kubitzek und Gerhard Inacker. Die Teilnehmer kamen aus Allendorf, Rennertehausen, Battenfeld, Battenberg, Dodenau, Frankenberg, Röddenau, Geismar und Frankenau.

Schon früh um 7 Uhr startete die Gruppe noch vor dem Sonnenaufgang mit flottem Schritt von der Rennertehäuser Dorfmitte aus. Über den Dickenscheid ging es zum Hainer Grund. Durch die Wälder der Breiten Struth ging es weiter zum Dichterkopf und dann Richtung Norden bis Somplar. Durch die freie Feldgemarkung kam die Gruppe schließlich nach genau drei Stunden Marsch in Bromskirchen an. Beim Silbersee im Linsphergrund war die Hälfte der Rundstrecke geschafft: Nach 21 Kilometern gab es hier die erste und einzige Rast von 20 Minuten. Nächstes Ziel war Neuludwigsdorf. Der kleine Ortwar mit 570 Metern auch der höchst gelegene Punkt der 42 Kilometer langen Rundstrecke. Allerdings marschierte die Gruppe nicht auf dem direkten Weg zur „Pfütze“, sondern über etliche Windungen auf dem neuen Oberlinspher-Weg.

Von Neuludwigsdorf aus ging es ins Tal des Nitzelbaches, bis schließlich die Heidefläche der Battenfelder Triescher erreicht wurde. Nahe Battenfeld wurde die Eder überquert und es ging dann durch das Berghöfer Feld oberhalb der Ederstede bis zum Ausgangspunkt in Rennertehausen, das die ersten um 14.12 Uhr erreichten. 13 Minuten später waren auch die letzten im Ziel. Die reine Gehzeit betrug für die ersten sieben Stunden und 10 Minuten, das entspricht einem Durchschnitt von 5,9 Kilometern pro Stunde. Bei bestem Herbstwetter boten sich den Wanderern an einigen Stellen großartige Fernsichten.

In der „guten Stube“ des Heimatmuseums in „Huffmanns Haus“ gab es ein abschließendes gemütliches Beisammensein. Jürgen Kubitzek verteilte Urkunden an alle Teilnehmer, von denen fünf den Halbmarathon (21 Kilometer) und 14 die vollen 42 Kilometer der Marathon-Distanz bewältigten.

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