Frau muss nach Messerattacke in Psychatrie

Marburg-Biedenkopf. Wegen Schuldunfähigkeit ist eine 32-Jährige aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf freigesprochen worden. Sie hatte ihren Lebensgefährten mit einer Messerattacke  verletzt. Das Marburger Landgericht ordnete die Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie an, da von der Angeklagten weiterhin eine Gefahr ausgehe.

Hintergrund der Ereignisse des 12. Juli 2011 war der Entzug des Sorgerechts der Frau für ihre inzwischen 13-jährige Tochter, die ihr 2004 vom Jugendamt weggenommen wurde und bei der Mutter der Angeklagten lebt.

Wie die behandelnden Psychiater aus der Klinik in Haina, in der die 32-Jährige seit September vorläufig untergebracht ist, betonten, habe die Frau die Vorstellung eines Komplotts gegen sie, in das auch das Opfer verwickelt sei. Sie diagnostizierten eine Schizophrenie. (kse)

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Quelle: HNA

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