Uni Marburg: Weiter Beratung für Hochbegabte

Marburg. Die Marburger Philipps-Universität kann weiterhin Beratung für Hochbegabte aus ganz Hessen anbieten. Die Landesregierung finanziert die Beratungsstelle Brain bis 2018 mit 900.000 Euro.

Die Einrichtung versteht sich als eine Anlaufstelle für Eltern, Lehrkräfte und Psychologen. Bei den in den vergangenen Jahren untersuchten Kindern erwiesen sich etwas mehr als ein Drittel tatsächlich als hochbegabt. Dabei nimmt die 1999 gegründete Beratungsstelle nur Kinder an, bei denen nach einer telefonischen Beratung bereits ein Verdacht auf Hochbegabung vorliegt. Eine ausführliche Intelligenzdiagnostik ist bei Brain vom Vorschul- bis ins junge Erwachsenenalter möglich. Die meisten untersuchten Kinder sind Grundschüler, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Beratung soll Eltern und Schulen zu einer realistischen Sichtweise der Möglichkeiten und Grenzen ihrer Kinder verhelfen, um sowohl Unter- als auch Überforderung zu verhindern.

Die Beratungsstelle ist nach eigenen Angaben die einzige ihrer Art in Hessen, die eine wissenschaftlich abgesicherte und zugleich von der Schulaufsicht unabhängige Begabungsdiagnostik und Beratung anbietet.

Weitere Informationen: www.uni-marburg.de/fb04/ag-pp-ep/brain. (zgc)

Quelle: HNA

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