Marburger Polizei fasst mutmaßlichen Tankstellenräuber

Marburg. Die Polizei Marburg nahm in der Nacht zum Montag, 13. Februar einen 28-jährigen Mann aus dem Lahntal vorläufig fest. Der Mann steht unter dem dringenden Verdacht mehrere Tankstellenüberfälle begangen zu haben.

Die Polizei stellte unter anderem ein Messer und eine Maske mit Sehschlitzen sicher.

In der Nacht zum Montag, gegen 1.30 Uhr erreichte die Polizei Marburg der Notruf des Mitarbeiters der Tankstelle am Krekel. Er war am 9. Februar bereits einmal Opfer eines Überfalls und entsprechend sensibilisiert.

Der Angestellte hatte den jungen Mann in der Nacht auf dem Tankstellengelände gesehen und an seiner fast identischen Tatkleidung wiedererkannt. Die Fahndung der sofort informierten Polizei endete um 1.40 Uhr in der Gisselberger Straße mit der vorläufigen Festnahme des 28-Jährigen. Der bislang polizeilich nicht auffällige Tatverdächtige trug griffbereit ein Messer bei sich.

Außerdem war er mit einer Wollmütze mit eingeschnittenen Sehschlitzen ausgerüstet und trug Kleidung, die er vermutlich bei zumindest einem der vorangegangenen Überfällen an hatte.

In seiner Vernehmung räumte der Festgenommene vier Raubüberfälle ein. Dabei handelt es sich um drei bekannte Überfälle auf die Tankstellen in der Großseelheimer Straße, am Krummbogen und Am Krekel und um einen neuerlichen Raubüberfall am Samstagmorgen, 11. Februar, gegen 7.45 Uhr erneut auf die Tankstelle am Krummbogen.

Nach eigenen Angaben beabsichtigte er in der Nacht seiner Festnahme seinen fünften Überfall. Diesmal war wieder die Tankstelle Am Krekel sein Ziel. Die Tat scheiterte an der Vorsicht des Angestellten, der nach dem zurückliegenden Überfall nun die Eingangstür geschlossen hielt und die nächtlichen Geschäfte nur über den Nachtschalter abwickelte.

Der Festgenommene gab persönliche und finanzielle Schwierigkeiten als Motiv seiner Taten an. Seine richterliche Vorführung war für Dienstag, 14. Februar geplant. (nh/mam)

Quelle: HNA

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