Dr. Marco Werchner wurde neuer Kreisbeauftragter für die Posaunenarbeit

Beide lieben die Trompete: Dr. Marco Werchner (links) hat von Bernd Trusheim das Amt des Kreis-Posaunenwarts im evangelischen Kirchenkreis Frankenberg übernommen. Beide entstammen dem traditionsreichen Posaunenchor Ernsthausen.

Burgwald/Frankenberg. Neuer Kreisbeauftragter für die Posaunenarbeit im evangelischen Kirchenkreis Frankenberg ist der Ernsthäuser Dr. Marco Werchner.

Die Vertreter des Frankenberger Kreisverbandes im Posaunenwerk der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wählten ihn einstimmig als Nachfolger von Bernd Trusheim, der im September beim Kreisposaunenfest in Willersdorf nach 20-jährigem Ehrenamt als „Kreisposaunenwart“, wie es früher hieß, seinen Abschied zum Jahresende angekündigt hatte.

Marco Werchner trägt damit etwas von der Tradition weiter, die eng mit seinem Heimatort Ernsthausen verbunden ist: Dort wurde bereits 1882 mit der Pionierarbeit der kirchlichen Bläsermusik begonnen, als zwölf junge Leute „zur Verherrlichung der Gottesdienste an kirchlichen Festen sowie anderer christlicher Volksfeste“ einen Chor gründeten.

Großes Vorbild war der „Posaunengeneral“, Pfarrer Johannes Kuhlo (1856-1941), der mit seinem Flügelhorn die evangelische Posaunenchorbewegung in Deutschland anführte. Auch das Dorf Ernsthausen fand in Nikolaus Tripp bald solch einen „Posaunenvater“, der nicht nur den eigenen Chor leitete, sondern auch bei der Gründung weiter Chöre in Röddenau (1902), Birkenbringhausen (1903) und Geismar (1908) mitwirkte.

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Quelle: HNA

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