Erstmals in der Falle: Marderhunde in Waldeck-Frankenberg

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Marderhund: Diese Tiere wandern zunehmend von Osten her zu uns ein, halten sich gerne in Gelände in der Nähe von Wasser auf und gelten als Allesfresser. Jetzt wurden bei Goddelsheim zwei Marderhunde in einer Falle gefangen.

Fürstenberg. In einem Revier in Goddelsheim sind jetzt zum ersten Mal Marderhunde in eine Falle gegangen. Damit ist jetzt klar: Es gibt die Tiere tatsächlich im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Zuvor hatte es allenfalls Spuren gegeben.

Die beiden Raubtiere konnten dem süßen Honig der Bienen nicht widerstehen und landeten in einer Falle, die der Fürstenberger Jäger und Imker Willi Eierdanz aufgebaut hatte.

Schon im Jahr 2000 waren solche Tiere zwischen Altenlotheim und der Burg Hessenstein bei Ederbringhausen geichtet worden. Ein körperlicher Nachweis durch Erlegen oder Fangen war bisher im Landkreis aber noch nicht gelungen.

Die Marderhunde stammen ursprünglich aus Ostasien, Mitte der 1950er-Jahre wurden solche Tiere in der damaligen Sowjetunion ausgesetzt. Von dort aus zogen sie immer weiter in den Westen.

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Von Gerhard Kalden

Quelle: HNA

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