Frankenberg

Martin Trost tritt seine dritte Amtszeit als Stadtbrandinspektor an

- Frankenberg (mba). Vor den versammelten Wehrführern der Frankenberger Feuerwehren führte Bürgermeister Engelhardt den Stadtbrandinspektor und seine Stellvertreter in ihr Amt einund verabschiedte Lothar Bring.

Martin Trost tritt seine dritte Amtszeit als Stadtbrandinspektor an. Die Wehrführer gaben ihm in ihrer Versammlung im Dezember 2009 erneut ihre Stimmen und Bürgermeister Engelhardt gab ihm gestern im Magistratssitzungszimmer im Stadthaus seine Ernennungsurkunde. Den Amtseid musste der Ehrenbeamte nicht erneut ablegen, der erste hat weiterhin Gültigkeit. Trost ist bereits seit 1999 Stadtbrandinspektor und außerdem direkter Nachfolger seines Vaters Manfred Trost, der inzwischen zum Ehrenstadtbrandmeister ernannt wurde. Zum ersten Stellvertreter von Trost bestimmten die Feuerwehrleute den Wehrführer der Frankenberger Feuerwehr, Stefan Stroß. „Sie sind ein bewehrter Wehrführer“, sagte der Bürgermeister, als er Stroß dessen Urkunde überreichte: „Ich wünsche ihnen das Quentchen Glück dass sie für dieses Amt brauchen, den Rest bringen sie mit.“ Erstmals hatten die Frankenberger Wehrführer einen zweiten stellvertretenden Stadtbrandinspektor gewählt. Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Feuerwehrsatzung entsprechend geändert. Den zweiten Stellvertreterposten übernimmt Jörg Paulus, der auch stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr in Viermünden ist. Noch vor der Ernennung der neuen Stadtbrandinspektoren verabschiedten Engelhardt und die versammelten Wehrführer den langjährigen stellvertretenden Stadtbrandinspektor Lothar Bring, der dieses Amt seit 1999 innehatte. Weil der 57-Jährige die vorgeschriebene Altersgrenze erreicht hat, konnte er trotz der Empfehlung aller Wehrführer nicht zum dritten Mal gewählt werden. Bürgermeister Engel bedankte sich bei Bring für sein langjähriges Engagement und seine Treue als Ehrenbeamter. „Sie haben sich für den Brandschutz der Stadt und für die Bürger verdient gemacht“, sagte er zu Bring. „Ich werde das doch alles ein bisschen vermissen“, sagte Bring gerührt. Die Feuerwehrleuten wollen ihn im Mai mit einer Feier verabschieden.Engelhardt hatte für Brings Frau Else einen Blumenstrauß mitgebracht. „Feuerwehr, dass ist ein besonderes Ehrenamt“, erklärte Engelhardt: Es gäbe den Dienst, die festen und die geselligen Termine, wie in jedem anderen Verein auch. „Daneben gibt es aber auch noch die Einsätze. Damit kann man nicht rechnen, die kommen zu jeder Tag- und Nachtzeit, ob man sie gebrauchen kann oder nicht.“ Und solch ein Ehrenamt betreffe die ganze Familie. Deshalb gehörten zum Engegament des Ehepartners in der Feuerwehr immer Zwei. „Ich danke ihnen für die Unterstützung ihres Mannes“, sagte Engelhardt zu Else Bring – „stellvertretend für alle Partnerinnen und Partner der Feuerwehrleute.“

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