Allendorfer Schüler beteiligen sich an Wettbewerb

Mathe ist nicht furchtbar und trocken

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Die drei erfolgreichsten Kinder mit ihren Präsenten und Urkunden im Kreise der Teilnehmer, (von links) Maja Hofmann, Sofia Frydrich, Luzie Arnold, Lehrerin Anna Lena Feike.Foto: Erwin Strieder

Allendorf (Eder) - Beim bundesweiten „Känguru der Mathematik“ handelt es sich um einen Wettbewerb mit jeweils fünf Mehrfachwahlantworten zu allen Aufgaben. Regie führt das Insitut für Mathematik an der Humboldt-Universität Berlin, von dort werden die Aufgaben der Kinder auch bewertet.

Auch 2014 hat die „Schule am Goldberg“ wieder am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teilgenommen. Die erfolgreichsten Jungen und Mädchen wurden mit Präsenten und Urkunden geehrt.

Mit den vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen soll die Beschäftigung mit der Mathematik geweckt und gefördert werden. Es ist ein Wettbewerb, in dem es nur Gewinner gibt, denn alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde mit den erreichten Punktezahlen und einen Erinnerungspreis, nämlich die Aufgabensammlung zum Wettbewerb mit allen Lösungen.

Für die Besten gibt es Bücher, Spiele, Puzzles, T-Shirts und gegebenenfalls sogar Reisen in ein internationales Mathe-Camp. Mit dem Wettbewerb soll die Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen und Trockenen der Mathematik aufgebrochen werden. Die Auswahl der 30 Aufgaben ist so aufgebaut, dass für einen Teil bereits Grundkenntnisse des Schulunterrichts ausreichend sind. Bei anderen Aufgaben wird ein tieferes Verständnis des Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt.

Für den Erfolg ist zum einen die Gesamtpunktezahl ausschlaggebend. Da die vierten und dritten Klassen die gleichen Aufgaben lösen müssen, werden die Viertklässler strenger bewertet. Gut ist es, wenn möglichst viele nacheinander aufgeführte Aufgaben richtig gelöst werden, denn das beweist, dass ein Kind auf einzelnen Gebieten besonders begabt ist.

Dafür wurden die Kinder mit dem „weitesten Känguru-Sprung“ ausgezeichnet. Punktabzüge gibt es, wenn Kinder nur raten. Der Wettbewerb vergibt erste, zweite und dritte Preise sowie Teilnahmeurkunden. An der Schule am Goldberg kamen in diesem Jahr nur Viertklässler auf vordere Plätze. Auffallend war, dass ausschließlich Mädchen zweite und dritte Preise schafften. Erste Preise kamen nicht vor.

Luzie Arnold aus der 4c erhielt den Sonderpreis für den „weitesten Känguru-Sprung“. Dafür erhielt sie als Präsent ein T-Shirt. Luzie schaffte aber auch einen zweiten Platz, ebenso wie Maja Hofmann aus der $ b. Als Prese erhielten die beiden ein Solarauto bzw. ein Knobelbuch. Einen dritten Preise schafften Sofia Frydrich aus der 4c, ihr Preis war ein Orbo-Würfel Die Preise verteilte in einer Feierstunde die mit dem Wettbewerb beauftragte Lehrerin Anna Lena Feike. Insgesamt nahmen 21 Kinder des dritten und 33 Kinder des vierten Schuljahrs freiwillig teil. (ied)

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