Ehrung durch Feuerwehrverband bei Versammlung der Allendorfer Wehren

Medaille für Ernst Clemens

Ehrung: (von links) Klaus-Dieter Arnold (stellvertretender Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband), der neue Hauptlöschmeister Kurt Bertholdt, Ernst Clemens, Gemeindebrandinspektor Robert Stutzmann und Bürgermeister Claus Junghenn. Foto:  Strieder

Allendorf/Battenfeld. Ernst Clemens von der Feuerwehr Haine ist vom Kurhessisch-Waldeckischen Feuerwehrverband mit der Floriansdmedaille in Silber ausgezeichnet worden. Damit würdigt der Dachverband der Brandschützer die Verdienste des langjährigen Vorsitzenden um die Entwicklung und Förderung des Feuerwehrwesens. Die Ehrung nahm der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Waldeck-Frankenberg, Klaus-Dieter Arnold aus Laisa, bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der vier Ortsteilwehren der Gemeinde Allendorf im Gasthaus Darmstädter Hof in Battenfeld vor.

Clemens war insgesamt 36 Jahre als Vorsitzender, Wehrführer und in weiteren Funktionen für die Wehr in Haine aktiv und hatte bei der Jahreshauptversammlung der Blauröcke im Februar nicht für eine weitere Amtsperiode kandidiert.

Klaus-Dieter Arnold erwähnte in seinem Grußwort, dass Gemeindebrandinspektor Robert Stutzmann bei einer Versammlung in Frankenau mit dem Silbernen Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet worden sei. Stutzmann und Bürgermeister Claus Junghenn beförderten den Allendorfer Feuerwehraktiven Kurt Bertholdt zum Hauptlöschmeister.

19 Einsätze im Jahr 2010

Der Gemeindebrandinspektor gab die Jahresstatistik über Einsätze 2010 bekannt. Alle vier Wehren zusammen meisterten 19 Einsätze, darunter sechs Brände und ein Brandsicherheitsdienst. In der Summe aller teilnehmenden Brandschützer bedeutete dies 51 Einsatzstunden bei Bränden, 480 bei Hilfeleistungen und 31 bei Fehlalarm. In den vier Wehren versehen zur Zeit 132 Einsatzkräfte ihren Dienst. Am 10. September soll in Rennertehausen eine Großübung stattfinden.

Eine ganze Reihe von Feuerwehrleuten absolvierte erfolgreich Lehrgänge, sie wurden zu Maschinisten, Gerätewarten, Sprechfunkern und Führungsaufgaben ausgebildet.

Stutzmann berichtete in Vertretung von Horst Huhn über die Brandschutzerziehung. 73 Kinder wurden in vier Kindergärten unterrichtet. Das alles fand an zwölf Tagen statt und dauerte 42 Stunden.

Die Wehren der Gemeinde seien gut aufgestellt, sagte Bürgermeister Claus Junghenn. Die Ausrüstung sei erweitert worden um Laptops und  eine Infrarotkamera. Bald  beginne  der Um- und Anbau an das Feuerwehrgebäude in Allendorf. Die Gemeindegremien hätten alle Gelder bewilligt, die von den Wehren beantragt wurden, berichtete Robert Stutzmann erfreut.

Von Erwin Strieder

Quelle: HNA

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