Medizintechnik-Hersteller Activaero: Gemünden hat Vorteile

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Besuch: (von links) MdL Claudia Ravensburg und Minister Stefan Grüttner informierten sich bei den Geschäftsführern Axel Fischer (hier mit einem Inhalationsgerät) und Dr. Gerhard Scheuch über Activaero. Mit dabei auch Katharina Tils und Rainer Opper (beide CDU).

Gemünden. Es sind spannende Zeiten für die erfolgreiche Medizintechnik-Firma Activaero, die sich vor mehr als zehn Jahren in Gemünden gegründet hat. Das liegt daran, dass sich das Unternehmen in einem Transformationsprozess befindet.

Gestartet als Forschungseinrichtung und als Entwickler von Inhalationsgeräten, die eine effizientere Medikamenten-Einnahme gewährleisten, hat sich die Firma teilweise auch zu einem Pharmaunternehmen gewandelt. Es entwickelt bereits Medikamente und Therapiemethoden.

Hessens Sozialminister Stefan Grüttner und die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg waren am Donnerstag bei Activaero zu Besuch. Sie fragte, ob es schwierig sei, Fachkräfte nach Gemünden zu locken. „Ganz und gar nicht“, betonte Geschäftsführer Dr. Gerhard Scheuch. „Wir hatten für den Standort bei München jemanden gesucht und ihm 100.000 Euro im Jahr geboten. Die Stelle konnte nicht besetzt werden, weil wohl niemand wegen der hohen Mieten bereit, war dort hinzuziehen.“ In Gemünden sei die Nähe zu den Universitäten Marburg und Gießen von Vorteil. „Dort wird eine exzellente Lungenforschung betrieben“, so Scheuch. Außerdem sei Marburg immer noch ein wichtiger Pharmastandort. Fachkräfte nach Gemünden zu holen, sei daher einfacher. (dau)

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Quelle: HNA

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