Brennpunkte sind Volksfeste

Mehr Angriffe auf Polizisten in Waldeck-Frankenberg

+
Polizisten haben es im Dienst laut GdP immer öfter mit Gewalt zu tun.

Frankenberg. Körperverletzung und Angriffe auf Polizeibeamte von renitenten und aggressiven Bürgern nehmen zu. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sorgt sich deshalb um die Sicherheit der Beamten.

 Auch in Waldeck-Frankenberg gibt es solche Rohheitsdelikte. „Angriffe auf Polizisten kommen häufig bei großen Veranstaltungen vor“, erklärt Polizeisprecher Volker König.

Als Beispiele nennt er den Pfingstmarkt in Frankenberg oder den Viehmarkt in Bad Arolsen. Oft auch das Weltcup-Skispringen in Willingen, wobei es in diesem Jahr dort sehr ruhig war. Meist spiele Alkohol eine große Rolle. Bezeichnend sei, dass die Taten häufig spät abends oder früh morgens geschehen.

Wenn die Polizei einträfe, seien die Emotionen der Beteiligten oft hochgekocht. Manchmal verbündeten sich dann die sich gegenseitig bekämpfenden Parteien gegen die Polizei.

Auch bei Einsätzen wegen häuslicher Gewalt müssten die Beamten vorsichtig sein. Manchmal ging zum Beispiel der Ehemann, der auf seine Frau eingeprügelt hatte, auch auf die Polizisten los.

Während deutschlandweit die Rohheitsdelikte gegen Polizeibeamte deutlich zunehmen, stieg in Waldeck-Frankenberg die Zahl der Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte nur leicht an.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der gedruckten Sonntagsausgabe der Frankenberger und Waldecker Allgemeine

Von Alia Shuhaiber

Quelle: HNA

Kommentare