Battenberg. Sanierung des Hallenbads hat sich für Stadt gelohnt

Mehr Besucher und geringere Kosten

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- Battenberg (da). Im Dezember und im Januar wurden 14 569 Besucher im Hallenbad gezählt. Die Badegäste haben sich in einer Umfrage fast ausschließlich positiv über das Ergebnis der Sanierung geäußert.

„Das Bad wird als attraktiv empfunden“, erklärt Bürgermeister Heinfried Horsel. Im vergangenen April hatte der Schwimmbad-Zweckverband, der das Bad betreibt, Besucher befragt und gute Noten erhalten. 320 Badegäste hatten an der Fragerunde teilgenommen, 93 Prozent haben das Hallenbad mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Damals waren zwei der drei Sanierungsabschnitte abgeschlossen, inzwischen sind alle Arbeiten am 1976 eröffneten Hallenbad beendet. Ein „Knackpunkt“ war im vergangenen Jahr noch der Zustand der Umkleidekabinen, doch auch die wurden inzwischen erneuert und heimsen Lob ein: „Familien mit Kindern nutzen vor allem Familienumkleiden“, berichtet Schwimmmeister Dirk Dornseif. Die Umkleiden seien freundlich gestaltet worden und unter anderem mit klappbaren Wickeltischen ausgestattet.

Kleinere Kritikpunkte wie Hinweise auf fehlende Handtuchhaken würden nach und nach abgearbeitet, sagten Horsel und Dornseif. Lob verteilten die Umfrageteilnehmer auch an das kleine Schwimmbad-Restaurant. „Die hervorragende Bewertung des Battenberger Bades ist zusätzlicher Ansporn für unser Personal und die Gastronomie, unseren Gästen den bestmöglichen Service zu bieten“, sagt Heinfried Horsel. Durchschnittlich waren im Dezember und Januar täglich 271 Menschen im Hallenbad, im Januar waren es sogar 311 Gäste – Rekordtag war der 4. Januar mit 421 Besuchern. Im Januar 2010 waren es 6903 Besucher, in diesem Jahr 8387. „Hierbei sind die Sportschwimmer, die das Bad montags abends nutzen, nicht mit eingerechnet“, erklärt Heinfried Horsel. Montags ist das Hallenbad für die All­gemeinheit geschlossen.

Die Sanierung hat aber nicht nur das Bad attraktiver gemacht: Die Betriebskosten werden nach Horsels Erwartung spürbar sinken. „Im Januar 2012 ist der Erdgas-Verbrauch gegenüber dem Vorjahresverbrauch um rund 2800 Kubikmeter zurückgegangen, das sind rund 21 Prozent“, sagt der Bürgermeister. Nach Ablauf des Jahres herrscht Klarheit über die genauen Einsparungen – bislang musste die Stadt den Betrieb des Hallenbads mit jährlich etwa 300 000 Euro finanzieren. Heinfried Horsel erwartet, dass diese Kosten zurückgehen.

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