Uni-Klinik: Hoher Schaden durch Kabeldiebe

Mehr als eine halbe Tonne schwere Beute

Marburg. Kabeldiebe haben nicht nur Material für 3500 Euro gestohlen, sondern eine Baustelle an der Uni-Klinik lahmgelegt. Wie Polizeisprecher Martin Ahlich berichtete, hatten die unbekannten Täter am zurückliegenden Wochenende zugeschlagen.

Die Diebe stahlen Stromkabel im Gesamtwert von 3500 Euro und richteten dabei einen Gesamtschaden an, der den Wert der Kabel bei weitem übersteigt. Die Täter schnitten in dem Rohbau des Neu-/Erweiterungsbaus des Universitätsklinikums Gießen Marburg auf den Lahnbergen von bereits verlegtem Starkstromkabel die Enden ab. Sie benutzten dazu eine Trennflex.

Die Diebe erbeuteten sie an zwei Bereichen mit sechs Kabelenden insgesamt etwa 300 Meter des Sicherheitskabels vom Typ NHXCH E 90. Wie die Täter ihre insgesamt mehr als eine halbe Tonne schwere Beute abtransportierten, steht nicht fest. Durch das Abschneiden sind die bereits verlegten Kabel laut Ahlich nutzlos. Sie müssen auf die komplette Länge demontiert und neu verlegt werden.

Es entstehen weitere Kosten, da Räume bereits teilweise fertig gestellt sind und Schächte unter Beachtung von Feuerschutzbestimmungen wieder aufgerissen werden müssen. Neben den zusätzlichen Arbeitskosten entstehen Kosten durch die Zeitverzögerung. "Alles in allem übersteigen die Zusatzkosten den Wert der Kabel deutlich", erklärte der Sprecher. (nh/jun)

Quelle:www.112-magazin.de

Quelle: HNA

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