Walter Schneider aus Allendorfer Gemeindevorstand verabschiedet

Mehr als 40 Jahre in Ehrenämtern aktiv

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Walter Schneider (Mitte) ist als Beigeordneter des Allendorfer Gemeindevorstands verabschiedet worden, Ehefrau Irene erhielt einen Blumenstrauß. Im Bild das Ehepaar mit Parlamentschef Norbert Bötzel (links), Bürgermeister Claus Junghenn (Zweiter von rechts) und dem Ersten Beigeordneten Kurt Kramer.Foto: Mark Adel

Allendorf (Eder) - Er war Battenfelder Ortsvorsteher, Vorsitzender des MGV und des Heimat- und Verschönerungsvereins, zweiter Vorsitzender der SG Battenfeld und viele Jahre in der Kommunalpolitik. Am Mittwoch ist Walter Schneider als Beigeordneter feierlich aus dem Allendorfer Gemeindevorstand verabschiedet worden.

Bürgermeister Claus Junghenn würdigte während der Sitzung des Gemeindeparlaments die Verdienste Walter Schneiders. Er habe sich „in außergewöhnlichem Maße für das Gemeinwohl engagiert“, sagte Junghenn.

Nach seiner Zeit als aktiver Fußballer der SG Battenfeld übernahm Schneider Verantwortung im Vorstand des Sportvereins: 1972 wurde er stellvertretender Vorsitzender. Vier Jahre später wurde er als Gründungsmitglied zum Vorsitzenden des Heimat- und Verschönerungsvereins gewählt, den er zehn Jahre lang führte.

Zu Beginn des Jahres 1979 wurde er Vorsitzender des MGV Battenfeld. Auch dieses Amt bekleidete er zehn Jahre lang. Seit 2001 ist er zudem Vorsteher der Battenfelder Jagdgenossenschaft - das einzige Ehrenamt, dass er weiterhin innehat.

„Ich habe diese Vereins- und Genossenschaftstätigkeit erwähnt, um einmal vor Augen zu führen, was leistbar ist, was man für seinen Ort tun kann, wenn man engagiert und motiviert dazu ist, wie Walter Schneider“, sagte Junghenn. Schneider sei zudem in führender Position auf dem Auhammer beschäftigt gewesen.

Auch in der Kommunalpolitik engagierte er sich: 1977 wurde Walter Schneider Ortsvorsteher in Battenfeld und führte das Dorf in die 1200-Jahrfeier 1978. Er hatte das Amt bis 1981 inne. 1981 bis 1997 war er drei Legislaturperioden lang Beigeordneter für die Bürgerliste Ortsteile im Gemeindevorstand. Von 1997 bis 2001 war er Gemeindevertreter, anschließend bis zum 30. Januar 2013 erneut Beigeordneter. Dann trat er aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Für sein Engagement erhielt Walter Schneider schon 1989 den Landesehrenbrief. 2001 wurde er zum Allendorfer Ehrenbeigeordneten ernannt. „Dich zu verabschieden tut mir persönlich leid, da ich als Bürgermeister immer Deiner Hilfe, Deiner Unterstützung und Deines guten Rates sicher sein konnte“, sagte Junghenn.

Schneiders Ehefrau Irene erhielt einen Blumenstrauß. Sie habe einen großen Anteil am ehrenamtlichen Engagement ihres Mannes.

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