Entscheidung der Stadtverordneten: Weitere Fläche für Windkraft?

Mehr Platz für Windräder am „Alten Scheid“ in Gemünden

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Ein Blick auf das Gebiet am „Alten Scheid“: In Gemünden sollen zeitnah mehrere Windkraftanlagen entstehen.

Gemünden. Es ist für die Stadt Gemünden ein Riesenprojekt, das jetzt sogar noch ein wenig größer werden soll. In der Parlamentssitzung am Dienstag (20 Uhr, Bürgerhaus Gemünden) entscheiden die Stadtverordneten, ob eine weitere städtische Fläche für die Errichtung von Windkraftanlagen untersucht wird.

Es handelt sich um ein 20 Hektar großes Areal im „Alten Scheid“, es würde zum bereits untersuchten 420 Hektar großen Gebiet hinzukommen. Es gilt als sicher, dass die Mehrheit der Stadtverordneten für die Berücksichtigung der Fläche stimmt, schließlich kann die Stadt als Verpächter des Areals Einnahmen erzielen.

Auf der Fläche im Bereich „Alter Scheid“ könnten laut Bürgermeister Frank Gleim zwei Windkraftanlagen errichtet werden. Im Fall des positiven Beschlusses im Parlaments würde die VEW (Verbands-Energie-Werk), die Projektbetreiber und Vertragspartner der Stadt ist, die 20 Hektar große Fläche hinsichtlich des Baus von Windkraftanlagen untersuchen lassen.

Während auf der zusätzlich ins Auge gefassten Fläche am „Alten Scheid“ also zunächst noch alles überprüft werden muss, ist die Ausschreibung für das bereits seit Längerem festgelegte, etwa 420 Hektar große Gebiet, abgeschlossen. Südlich des Graurücks bis zum Wartburgpfad ist ein Areal abgesteckt worden, auf dem zeitnah bis zu elf Windräder gebaut werden könnten.

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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