Glittenberg-Unternehmensgruppe aus Wangershausen investiert in neue Maschinen

Mehr als 30 Tonnen hängen in der Luft

514020-20120410172500.jpg

- So etwas hat es in dem kleinen Walddorf Wangershausen schon lange nicht mehr gegeben: Ein großes Aufgebot an Schwerlasttransportern und Kränen rückte an, um seit Wochen laufenden Vorbereitungen in die Tat umzusetzen und zwei neue Maschinen zur Firma Glittenberg zu liefern.

Die Firmengruppe Glittenberg investiert 725.000 Euro in neue Technologie, um am Standort im Frankenberger Stadtteil weitere Kapazitäten für anspruchsvolle Kunden zu schaffen. In der vergangenen Woche rückten zahlreiche Schwerlasttransporter an, um die neuen Errungenschaften in den Maschinenpark der Firmen Kunststofftechnik und Formenbau Glittenberg zu integrieren.

Die Beförderung der neuen Spritzgießmaschine mit einem Gesamtgewicht von 44 Tonnen vom Transporter in die Firmenhalle bot ein beeindruckendes Schauspiel. Das schwerste Maschinenteil mit 32 Tonnen Gewicht wurde mit einer Auslage von 25 Metern per Kran entladen. Durch diese Erweiterung im Wert von 415.000 Euro sei die Fertigung der Kunststofftechnik Glittenberg in der Lage, noch mehr besonders große Spritzgussteile mit bis zu drei Kilogramm Gewicht anzufertigen, erläuterte Willi Glittenberg, Geschäftsführer der Firmen Kunststofftechnik Glittenberg und Witosa.

Neben diesem Höhepunkt ging die Ankunft der neuen Fünf-Achs-Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschine zur Erweiterung der bestehenden robotergestützten Frästeilfertigung beinahe ein wenig unter. Für die Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine investierte Glittenberg 310.000 Euro. „Ergänzend zu den bereits getätigten Investitionen von mehreren Millionen Euro in den vergangenen beiden Jahren haben wir uns entschlossen, auch in diesem Jahr weiter in unseren Maschinenpark zu investieren“, sagte Torsten Glittenberg, Geschäftsführer von Formenbau Glittenberg. „Dabei haben wir uns für die neuste Technik entschieden, um im produzierenden Gewerbe trotz internationaler Konkurrenz führend zu bleiben und unseren Vorsprung weiter auszubauen.“

Der Werkzeugbau des Formenbau Glittenberg sei mittlerweile „auf dem allerneusten Stand“ und zähle zu den modernsten in Deutschland, ergänzte der Juniorchef. Ziel: Marktposition sichern Durch diese Erneuerungen schaffe die Firmengruppe attraktive Arbeitsplätze für engagierte Mitarbeiter. „Wir wollen unsere Marktposition und die dazugehörigen Arbeitsplätze optimal sichern und weiter ausbauen“, sagte Torsten Glittenberg über die Ziele der Firma für die Zukunft. Denn dabei sei sich die Geschäftsleitung – entgegen Trends anderer größerer Firmen – einig: „Eine Fortführung der Erfolgsgeschichte ist nur mit qualifizierten Mitarbeitern am Standort möglich.“ Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Unternehmensgruppe Glittenberg einen Umsatz von etwa 13 Millionen Euro. Damit sei die Geschäftsführung sehr zufrieden, ebenso wie mit der guten Entwicklung von Glittenberg in den vergangenen ?Jahren. (sve)

Kommentare