Im Gottesdienst wurden Zitate aus 28 Gebets- und Gästebüchern vorgelesen

Mehrere hundert Besucher feierten zehn Jahre Quernst-Kapelle

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Gottesdienst auf dem Felsplateau: Sonnenschein und weite Fernsicht über den Nationalpark Kellerwald-Edersee begleiteten mehrere hundert Besucher, die morgens in Sternwanderungen zu der hoch gelegenen Quernst-Kapelle gepilgert waren.

Frankenau. „Eine Erfolgsgeschichte durch und durch“, so Björn Brede, Frankenaus Bürgermeister und Vorsitzender des Vereins „Freunde der Quernst“, galt es am Wochenende zu feiern.

Zu Fuß auf Sternwanderwegen, per Fahrrad oder Pferdekutsche trafen sich mehrere hundert Bürger aus Waldeck-Frankenberg zum Festgottesdienst mit anschließender Feier an der Quernst-Kapelle.

Sie habe sich seit zehn Jahren im Nationalpark Kellerwald-Edersee zu einer „weltlichen und sakralen Begegnungsstätte, zum Ort der Ruhe und Inspiration“ entwickelt, wie Brede in seiner Begrüßung erklärte.

In ihrer gemeinsamen Predigt beim Gottesdienst der drei hier angrenzenden evangelischen Kirchspiele Frankenau, Kleinern und Kirchlotheim hoben die Geistlichen Henriette Quapp-Wahl, Romy Rimbach und Matthias Bringmann vor allem die Bedeutung der Kapelle als Ort, „in dem Gott uns nahe kommt“ hervor.

Bereits in ihrer Architektur symbolisiere die Kapelle den beschützenden Mantel des in der Bibel beschriebenen Guten Hirten. Für viele tausend Einheimische und Urlaubsgäste aus aller Welt habe er sich zudem als Ort der Einheit und der Ökumene bewährt.

Dies belegten auch die im Gottesdienst von Freunden der Quernst ausgesuchten und verlesenen Zitate aus 28 Gebets- und Gästebüchern, „ein volles Regal der Zeit- und Menschengeschichte“, wie Manfred Albus feststellte. Sie wurden in einem besonderen Zelt unterhalb der Kapelle am Jubiläumstag ausgestellt.

Wie Carsten Wilke vom Hessischen Umweltministerium die damalige Entscheidung, im Naturraum des Nationalparks solch ein sakrales Gebäude zu bauen, bewertete und wie das Fest weiter verlief, lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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