HNA-Markt: Mehrere tausend Autoprospekte

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Damit hatte alles begonnen: Horst Möller zeigt hier sein erstes Automobilprospekt mit dem seine Sammlerleidenschaft begann. Dabei handelt es sich um das Verkaufsprospekt eines Opel Rekord Coupe, Druckdatum August 1965. Der Sammlewert als Einzelstück beträgt 24 Euro.

Jetzt ist es soweit, Horst Möller aus dem Frankenberger Ortsteil Willersdorf      gibt allen Automobilprospektsammlern die Möglichkeit ihre eigenen Sammlungen zu vervollständigen und zu erweitern.

Er selbst will jetzt seinen Bestand von mehreren tausend Exemplaren auflösen und verkaufen. Neben den Prospekten beinhaltet seine Sammlung auch Betriebsanleitungen, Fachbücher und Chroniken einiger Automobilhersteller.

Alle Druckstücke hat Möller registriert, nach Fabrikat, Typ und Prospektart wie Betriebsanleitung, Verkaufsprospekt, Kurzprospekt, Prospektblatt und gelochtes Prospekt und dazu den Sammlerwert der einzelnen Broschüre aufgeführt. Alles auf einen Blick und so ist er auch direkt aussagefähig wenn die ersten Anfragen an ihn gerichtet werden. So umfasst sein Datenblatt für die Marke Simca Chrysler 31 Positionen und einen gesamt Sammlerwert von 388 Euro, „die würde ich als Beispiel im Block für 130 Euro abgeben“, sagt Möller, der vor 48 Jahren berufsbedingt, zunächst als Kfz-Mechaniker und später als Meister, von der Kfz-Technik fasziniert war und so auch mit der Sammlung „aller Drucksachen rund ums Auto“, begonnen hatte. „Meine ersten drei Autoprospekte waren die eines Opel Rekord Coupe, Opel Rekord B Limousine und Caravan, die ich von einem Lehrgang beim Autohaus Kassel 1966 mit nach Hause brachte“ erzählt Möller der bis zum Eintritt in den Ruhestand zunächst mit der Technik und später als Sachbearbeiter bei Viessmann im Fuhrpark für Controlling, Beschaffung und Verkauf, tätig war. So war auch immer der Kontakt zu anderen Liebhabern gegeben um die eigene Auswahl zu erweitern. „Ich habe auf Messen und Ausstellungen gesammelt, bei Autohäusern und auch mit Sammlern in Deutschland getauscht“.

Begeisterung für Opel

Besonders beliebt waren bei Möller die Autos des Rüsselsheimer Autobauers Opel, davon hat er Anfang der 1980-er-Jahre drei GT“s von Grund auf restauriert und auch gefahren. Dem folgten zwei Commodore und ein Calibra, sowie der Tigra von Ehefrau Irene. In seiner Sammlung sind diese Prospekte von Opel wie selbstverständlich auch stark vertreten, wie zum Beispiel von einem Opel Kadett, Druckdatum 1964, mit einem Sammlerwert von 22 Euro, oder das Opel GT Prospekt, Druckdatum 1972, Sammlerwert 22 Euro und eins seiner ersten Sammlerstücke, Rekord Coupe, Druckdatum August 1964, für 24 Euro.

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Doch auch alle anderen deutschen Automarken, die teilweise jetzt schon Legenden sind, wie die Mantas, sind in sehr gut erhaltenem Zustand bei Möller zu finden. Staub- und lichtdicht in Pamperskarton verpackt lagern diese auf dem Dachboden der jetzt geräumt werden soll.

„Ich will mich von einem meiner vielen Hobbys trennen,“ sagt Möller in seinem Nachbau einer griechischen Taverne auf seinem 1500 Quadratmeter großen Grundstück, „hier draußen habe ich viel zu tun“. Was dem 64-jährigen heute am wichtigsten ist, sind seine Enkelkinder Jessica und Moritz Joel, mit denen er noch mehr Freizeit verbringen möchte. (wi)

Quelle: HNA

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