Windräder in Ernsthausen

Die Meinung der Ernsthäuser ist gefragt

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Burgwald-Ernsthausen - Um die Ortsumgehung und die geplanten Windräder geht es am Donnerstag, 7. März, in der Sitzung des Ernsthäuser Ortsbeirats. Die Bürger sind zur Diskussion eingeladen.

„Wir sind neun Leute im Ortsbeirat“, sagt Ortsvorsteher Frank Kleinwächter. „Wir hören zwar oft die Meinung von anderen Ernsthäusern, aber gerade bei diesen Themen wollen wir wissen, was die Leute sagen.“ Daher hat der Ortsbeirat zu einer öffentlichen Sitzung eingeladen, bei der eine Diskussion nicht nur erlaubt, sondern vor allem erwünscht ist. Denn es geht gleich um zwei Themen, die sowohl in Ernsthausen als auch in der gesamten Gemeinde Burgwald für Gesprächsstoff sorgen: Zum einen die Verbindung der Feldwege über die geplante Ortsumgehung hinweg, zum anderen weitere Windräder in der Ernsthäuser Gemarkung.

„Wenn es diese Ortsumgehung irgendwann mal geben sollte, dann durchschneidet sie die westlichen Feldwege“, erklärt der Ortsvorsteher. Weil die Landwirte noch auf ihre Felder kommen müssen, habe Hessen-Mobil (das frühere Amt für Straßen- und Verkehrswesen) vier Vorschläge für Übergänge gemacht.

Die Meinung seiner Mitbürger möchte Kleinwächter auch zu den geplanten Windrädern in der Ernsthäuser Gemarkung einholen: Bisher betreibt die Wotan-Gruppe oberhalb des Dorfes Windräder mit einer Höhe von 150 Metern. Diese werfen nicht den erwarteten Ertrag ab (die FZ berichtete). Nun möchte die Wotan-Gruppe 200 Meter hohe Windräder mit verbesserter Technik bauen.

Über die Akzeptanz der höheren Windräder in der Bevölkerung von Ernsthausen will der Ortsbeirat nun laut Kleinwächter öffentlich mit den Ernsthäusern beraten.

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