Ausstellung „Alte Wege - neue Wege“: Vernissage im alten Bahnhof von Gemünden

Der Mensch in seiner Vielfalt

Gegenseitige Inspiration: Frieda Junghans (links) und Theresia Hübscher Foto: Moniac

Gemünden. Enge Freundinnen sind Theresia Hübscher und Frieda Junghans, deren gemeinsame Ausstellung „Alte Wege - neue Wege“ jetzt im Alten Bahnhof Gemünden eröffnet wurde. Die beiden Frauen lernten sich vor 20 Jahren kennen und begleiteten einander fortan auch in ihrer künstlerischen Entwicklung.

In den Bildern Theresia Hübschers findet der Mensch in seiner ganzen Vielfalt ein breites Spektrum. Sie zeichnet gerne mit Bleistift, Tusche und Kohle und liebt gleichfalls schnelle Skizzen. Expressive Aquarellbilder in verschiedenen Mischtechniken zeichnen sich häufig durch ihre sehr lebendige Art aus.

Hübscher malt auch gerne Landschaften in Öl- und Acrylfarbe. In ihren Bildern ist selbst für den Nichtkenner eine gewisse Chronologie auszumachen: Die meisten Motive sind gegenständlich dargestellt, doch in der letzten Zeit entwickelt die Künstlerin eine Tendenz zum Abstrakten.

Hübscher ist immer auf der Suche nach neuen Motiven und Techniken und sieht sich stets dazu herausgefordert, Form, Farbe und Bewegung mit dem menschlichen Seelenleben in Einklang zu bringen.

Frieda Junghans, von der Ausbildung her Krankenschwester, betätigte sich im privaten Bereich schon immer kreativ. Schließlich entdeckte sie die Töpferei als ihre wahre Berufung, erlernte verschiedene Techniken und fand vor allem am Ton großen Gefallen. Auch in ihren Arbeiten spielt der Mensch in seiner Fülle die wichtigste Rolle.

In Gemünden stellt Junghans bemalte und glasierte Frauenskulpturen aus, aber auch tönerne Köpfe mit ausdrucksvoller Mimik und bunte Schüsseln mit praktisch-künstlerischen Standfüßen. (zmm)

Quelle: HNA

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