Allendorf

„Menschen wie Sie braucht die Kirche“

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- Allendorf/Eder (r). Die Ehrenurkunde der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat Kirchenpräsident Dr. Volker Jung an zwei Allendorfer überreicht: Erika Junghenn und Fritz Schwarz.

 „Unsere Kirche braucht Menschen wie Sie“, betonte Kirchenpräsident Jung. Mit Gemeindepfarrer Gerald Rohrmann und Dekan Gerhard Failing würdigte er im Gottesdienst in der evangelischen Kirche die Verdienste von Erika Junghenn, die 36 Jahre lang dem Kirchenvorstand angehörte, sowie von Fritz Schwarz. Er war 46 Jahre lang Mitglied des Kirchenvorstandes, außerdem von 1979 bis 2003 der Vorsitzende der Dekanatssynode.

„Für alles Tun und Machen, für Gebete und Gespräche, für das Zuhören und Anpacken wollen wir den Beiden heute danken“, betonten Pfarrer Gerald Rohrmann und Kirchenvorsteherin Vera Junghenn. Zum ersten Mal hatte Jung die evangelische Kirchengemeinde Allendorf besucht. „Das ist eine wertvolle Geste für uns“, sagte Bürgermeister Klaus Junghenn, „dieser Besuch ist eine besondere Würdigung des Ehrenamtes.“

„Wollen wir Hören oder Handeln, Reden oder Gutes tun?“, fragte Dr. Volker Jung und gab den Gottesdienstbesuchern in Allendorf die Antwort mit auf den Weg: der Glaube lebe von der Vielfalt. Ein gutes Beispiel dafür sei die Partnerschaft des Dekanates Biedenkopf, zu dem die Kirchengemeinden im Oberen Edertal gehören, mit dem Kituntu-Distrikt in Tansania. In diesem Jahr feiern die Partner im Dekanat Biedenkopf sowie in Tansania das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft. Zum Auftakt eröffnete der Kirchenpräsident eine Wanderausstelllung, die noch bis zum 20. März in Allendorf zu sehen sein wird. Mit Fotos und Karten, Grafiken und Berichten können sich die Besucher über den Kituntu-Distrikt, über bereits realisierte und noch geplante Projekte sowie über die Situation der Partner in Afrika informieren.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 8. März

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