400 Menschen demonstrieren gegen Marburger Burschenschaften

Marburg. Etwa 400 Personen haben am Samstagabend in der Innenstadt von Marburg gegen verschiedene Marburger Burschenschaften demonstriert, denen sie rechtsextremes Gedankengut vorwarfen.

Der Zug startete kurz nach 18 Uhr am Hauptbahnhof und endete mit einer Abschlusskundgebung um 20.25 Uhr am Markplatz. Eine Stunde zuvor hatten laut Polizei mehrere Personen versucht, Absperrgitter in der Lutherstraße (Sitz zweier Burschenschaften) zu überwinden. Dabei kam es durch die Polizei zu einem einmaligen Schlagstockeinsatz - Personen seien nicht getroffen worden - und zum Einsatz von Pfefferspray.

Zudem nahmen die Beamten zwei Männer kurzzeitig in Gewahrsam, da sie sich während der Demonstration vermummt hatten. Gegen das Duo wird nun wegen Zuwiderhandlungen nach dem Versammlungsgesetz ermittelt. Gegen eine weitere Person laufen Ermittlungen einer Beleidigung. (nh/jpa)

Quelle: HNA

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