Fest zum 80-jährigen Bestehen der Hauberner Feuerwehr

Moderne Technik, kulturelle Vielfalt

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Die Landjugend tanzte vor der Kulturscheune und erfreute die zahlreichen Besucher am Festsonntag.Fotos: Frank Seumer

Frankenberg-Haubern - Viele Hauberner haben am Sonntag mit der Feuerwehr das 80-jährige Bestehen an der Kulturscheune gefeiert. Fünf Gruppen und Vereine gestalteten das Programm.

Moderne Feuerwehrtechnik und kulturelle Vielfalt im Dorf bestimmten den zweiten Festtag an der Hauberner Kulturscheune. Auch die Kinder kamen bei lustigen Spielen auf ihre Kosten.

Auf dem Raiffeisenplatz überragte die Drehleiter der Frankenberger Feuerwehr alle Hauberner Dächer. Ferner bestaunten die Besucher ein neues Tanklöschfahrzeug mit moderner Ausstattung, direkt neben dem mehr als 20 Jahre alten Hauberner Feuerwehrauto. Mitglieder der Wetzlarer Feuerwehr, frühere Kameraden des neuen Hauberner Wehrführers Jürgen Marx, waren mit einem Abrollbehälter Hochwasser angerückt. In jedem Landkreis ist eine Feuerwehr für Hochwassereinsätze speziell ausgerüstet. Die Wetzlarer informierten über die Technik.

Die Kinder hatten mit dem einfachsten Hilfsmittel, der Kübelspritze, viel Spaß am Zielen. Eine Buttonmaschine oder Schlauchkegeln fanden ebenfalls großen Anklang. Das kulturelle Programm eröffnete der Hauberner Männergesangverein unter der Leitung von Werner Schielke. Beim Hessenlied luden die Männer alle Gäste zum Mitsingen ein.

Die Jugendfeuerwehr trug einen Sketch vor. „Hauptmann“ Nils Tripp und die „Feuerwehrleute“ Pia Tripp, Madeline Kreis, Leonie Beil, Nico Schäfer und Jasmin Peupelmann löschten einen Grill statt einen Großbrand im Feuerwehrhaus. Die Landjugend marschierte mit acht Paaren in Sonntagstracht auf und zeigte den „Flink Floiter“, die „Bandoneon Polka“ und den abwechslungsreichen Tanz „Rännigen“.

Die Hauberner Gitarrengruppe „Vielsaitig“ unter der Regie von Regina Beil trug mit ihren Liedern „Freut euch über jeden Tag“ und „Die Gitarren und das Meer“ zur guten Feststimmung bei. Die Theatergruppe „Volksbühne Haubern“ trug mit einem Pantomime-Ratespiel, moderiert von Katharina Frank, mit Kandidaten aus dem Publikum zur Heiterkeit bei.

Beim gemeinsamen Mittagessen sowie selbst gebackenen Kuchen und Torten stärkten die Hauberner ihre Dorfgemeinschaft. In den frühen Abendstunden klang das gelungene Feuerwehrfest aus. (sr)

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