Rotarier erfreuen 400 Zuhörer mit Musik und leisten finanzielle Hilfe

"Möge viel Segen aus Musik erwachsen"

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Frankenberg - Gesang und Orgelmusik der Spitzenklasse waren am Montagabend beim Benefizkonzert des Frankenberger Rotary-Clubs zugunsten krebskranker Kinder in der Liebfrauenkirche zu hören.

Gleich zwei Mal Gutes tun wollen die Rotarier mit ihren Osterkonzerten: Musikalische Freude für die Zuhörer und finanzielle Hilfe für benachteiligte Menschen. Drei Chöre und zwei Solisten begeisterten rund 400 Gäste. Sie spendeten lang Applaus.

Kantor Daniel Gárdonyi eröffnete das 90-minütige Konzert mit einem französischen Orgelstück „Offertoire sur les grands jeux“. Pfarrer Heiner Wittekindt beschrieb die Osterzeit als „Frühling des Lebens“. „Möge viel österlicher Segen aus der Musik erwachsen“, rief er von der Kanzel den Zuhörern zu.

Der Bottendorfer Frauenchor „Pro Musica“ unter der Leitung von Marion Born bewies mit vier Liedern sein breites musikalisches Repertoire. Der Titel „Der Herr hat seinen Engeln befohlen“ von Lorenz Maierhofer passte zum Ort des Konzerts. Auch mit dem klassischen Stück von Johannes Brahms „Gang zur Liebsten“ überzeugten die Sängerinnen des Konzertchores.

Der Frauenchor „Intermezzo“ aus Willersdorf und Oberholzhausen präsentierte sich schwungvoll und modern. Dirigentin Andrea Ayora-Escandell sang die Solostimme bei „Wings of the dove“. Titel von den Wise Guys und den Sportfreunden Stiller schlossen sich an.

Der Bottendorfer Männergesangverein stand mit 42 Sängern vor dem Altar. Horst-Werner Bremmer dirigierte und freute sich über die Unterstützung des ehemaligen Chormitglieds Mario Ahlborn. Der Tenorsolist und heutige Profi-Sänger trat als 13-Jähriger in den Männergesangverein ein. Er setzte damit eine Familientradition mehrerer Generationen fort. Heute singt Ahlborn am Theater Dortmund. Gemeinsam mit dem Männerchor trug er die Waldandacht von Franz Abt und „Oh Herr welch ein Morgen“ von Otto Groll vor. Bei „I want to go to heaven“ begeisterten Michael Ernst und Pekka Weise als Solisten.

Ahlborn brillierte außerdem bei zwei Solostücken, begleitet von Kantor Daniel Gárdonyi an Klavier oder Orgel: „Tröstet Zion“ von Georg Friedrich Händel sowie „Ewiger König“ aus der Passionskantate „Crucifixion“ von John Stainer.

Mit dem Finale aus der ersten Orgelsinfonie von Louis Vierne fand das hochklassige Konzert einen gelungenen Abschluss. Der Präsident des Frankenberger Rotary-Clubs, Guido Seidel, überreichte Geschenke an alle Chorleiter und Solisten sowie an den Küster der Liebfrauenkirche, Wilfried Koch.

Der Spendenerlös des Benefizkonzerts ist für die Kinderkrebsstation an der Marburger Uni-Klinik und die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder bestimmt.(sr)

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